Obwohl die Stimmungsmacher schon genau Bescheid wissen und uns großflächig erzählen, was nicht geht, will ich weiterhin dafür eintreten, dass wir uns die Option für Windkraftanlagen im Waiblinger Stadtwald offenhalten. Obwohl die Entscheidung des Verbands Region Stuttgart noch nicht gefallen ist, möchte ich den dort Verantwortlichen zurufen: Verhindert nicht! Versucht, es möglich zu machen! Obwohl die Wirtschaftlichkeit noch nicht geprüft ist, plädiere ich dafür, sowohl die Windverhältnisse als auch die Kosten genau zu untersuchen.
Obwohl ich weiß, dass das Aufstellen von Windrädern einen Eingriff in den Wald bedeutet, halte ich dies für verkraftbar. Wer die Schneisen gesehen hat, die anfangs diesen Jahres mit schweren Maschinen zwischen Buoch und der Kreuzeiche in den Wald gezogen wurde, kann eigentlich zu keinem anderen Ergebnis kommen.
Die Chancen, die sich aus der dezentralen Erzeugung von Energie für unseren Raum ergeben, sollten wir nicht verstreichen lassen. Auch wenn wir etwas völlig Neues wagen müssen und dann vielleicht einen ganz neuen Blick auf unsere Landschaft haben werden.