SPD Waiblingen

SPD Waiblingen

Ortsvereinsvorstand 2024

SPD-Ortsverein Waiblingen

WILLKOMMEN - Wir freuen uns, dass Sie/Du auf unserer Homepage vorbeischauen.

Unser Ziel ist es interessante Informationen und Terminvorschläge zu aktuellen kommunalpolitischen Themen bereitzustellen.

Ihre/Eure Ortsvereinsvorsitzende
Lissy Theurer

Besuchen Sie uns auch auf facebook: https://www.facebook.com/spdwaiblingen/

 

SPD Waiblingen tritt mit Querschnitt der Bevölkerung zur Kommunalwahl 2024 an -
Quelle: SPD WN Nominierungskonferenz 2024

Pressemitteilung des Ortsverbands Waiblingen zur Nominierungskonferenz
vom 02. Februar 2024 der Kandidatinnen und Kandidaten zur Kommunalwahl Juni 2024

SPD Waiblingen tritt mit Querschnitt der Bevölkerung zur Kommunalwahl an - 
Starke Frauen und jede Menge Argumente für gelingende Migration

 

Er sei sprachlos, und das komme nicht oft vor; mit diesen Worten schloss Klaus Riedel am vergangenen Wochenende nach den Vorstellungen der neuen Gemeinderats-Kandidatinnen und Kandidaten der SPD Waiblingen. "32 Kandidierende, die einen echten Querschnitt unserer Gesellschaft darstellen. Wir bilden Waiblingen ab mit diesen Kandidaten", so Riedel. "Wir schicken hier ein starkes Team ins Rennen: Vertreten sind unterschiedlichste Berufsgruppen, Arbeitnehmer und Freiberufler, Akademiker und Praktiker, Jung und Alt. So viel Kompetenz und so viel ehrenamtliches Engagement wie hier versammelt wird man selten in einer Gruppe finden". Eine Selbstverständlichkeit hingegen sei es für die SPD längst, dass Frauen und Männer in gleicher Anzahl vertreten sind. Nicht alle seien SPD-Mitglieder. "Unsere Listen sind offen auch für Nicht-Mitglieder, die hinter den sozialdemokratischen Werten stehen."
Riedel, Urgestein der Waiblinger SPD und langjähriger Kreisrat, kandidiert in diesem Jahr nach fast 50 Jahren kommunalpolitischen Wirkens selbst nicht mehr. Er leitete die Versammlung zur Nominierung für die Kommunalwahlen im Juni.

Thema am Nominierungsabend waren auch die vor kurzem veröffentlichten "Remigrationspläne" rechtsextremistischer Kreise.

Viele der Kandidierenden bringen eigene Migrationserfahrungen mit, sei es in erster oder auch aus den Folgegenerationen. So auch Theresa Santamaria Ferrero, die vor 50 Jahren von Spanien nach Waiblingen zog oder Nicole Izyk, deren Großvater aus der Ukraine kam. Und auch Stadträtin und Vorsitzende des Ortsvereins Lissy Theurer findet klare Worte. "Mein Großvater kam in den 60er Jahren als Gastarbeiter nach Deutschland. Diese Pläne zur „Remigration“ von Menschen schockieren uns alle und treffen auch mich ganz persönlich.

Und ich sage deutlich: Ich habe vor, hier zu bleiben." Theurer, bereits 2019 in den Stadtrat gewählt, ist diesmal Spitzenkandidatin der von Frauen angeführten Gemeinderats-Liste. Auf Platz zwei kandidiert Urs Abelein, der 2021 für den Wahlkreis zur Bundestagswahl antrat und für Ausbau und Nutzung regenerativer Energien steht. Bettina Süßmilch,  Sozialwissenschaftlerin und stellvertretende Vorsitzende des SPD-Ortsvereins und Dr. Peter Beck, Stadtrat und Realschul-Leiter in Welzheim wurden auf die Plätze drei und vier gewählt. Ihnen folgen Jula Hutzmann, Simon Gyarmati, Sonja Stegemeyer, Olaf Arndt, Teresa Santamaria Ferrero und Steffen Aldinger auf den Plätzen fünf bis zehn. Roland Wied, Fraktionsvorsitzender der SPD Waiblingen, vervollständigt die Liste und schließt auf Platz 32 ab.


Auch für den Kreistag geht eine erfahrene Spitzenkandidatin ins Rennen, die Architektin und amtierende Kreisrätin Sabine Wörner, gefolgt von Dr. Peter Beck, Bettina Süßmilch, Hermann Schmid, Lissy Theurer, Martin Luippold, Marion Toboldt, Dieter Knauß, Martina Hertenberger, Roland Wied, Sonja Stegemeyer, Helmut Fischer, Jula Hutzmann, Hans-Guenther Aeckerle und Teresa Santamaria Ferrero.


Sabine Wörner und Urs Abelein konnten sich zudem bereits am Vorabend über eine Nominierung für die Regionalwahl-Liste freuen.


Zu den Ortschaftswahlen stellen sich viele neue und junge Gesichter vor. Beinstein, traditionell eine Hochburg der Waiblinger Sozialdemokratie, wartet mich 8 Kandidierenden auf, angeführt von Stefanie Vitez, Simon Gyarmati und Anja Krehan, gefolgt von Joshua Scheiner, Martina Bobert, Michael Stutz, Dimitrios Pashalidis und Brigitte Ueckert.
Neustadt bringt 10 Kandidierende ins Feld, Lissy Theurer, Dr. Daniel Schäfer, Ute Ecklreiter, Urs Abelein, Marie-Luise Leifheit, Ulrich Lang, Diana Köhler, Florian Wörtz, Peter Schrade und Gerd Plagge.
Für Hohenacker treten an Steffen Aldinger, Teresa Santamaria Ferrero, Simon Widholm, Nicole Izyk, Manuel Santamaria Ferrero, Gerhard Grossmann und Klaus Rebke.
In Bittenfeld kandidieren Sonja Stegemeyer, Helmut Fischer, Bettina Süßmilch, Jürgen Roth und Klaus-Dieter Wolf.
Hegnach startet mit Martina Hertenberger, gefolgt von Necdet Göcer und Jula Hutzmann.


Klaus Riedel, der mit dieser Versammlung und im Alter von 79 Jahren nun auch sein Ausscheiden aus der Kommunalpolitik vorbereitet,  ist mehr als zufrieden: "Dieser Abend zeigt uns: Wir sind die Mitte der Gesellschaft; und alle hier sind bereit, politische Verantwortung für Waiblingen und den Rems-Murr-Kreis zu übernehmen. Ich kann mit Zuversicht den politischen Staffelstab übergeben und werde natürlich auch zukünftig im Hintergrund die politischen Entwicklungen interessiert verfolgen."

 

Die SPD in Waiblingen hat in bester Stimmung ihre Liste zur Kommunalwahl gewählt: Und es startet eine entschlossene und aktive Gruppe in die Wahlphase. 

Liste der SPD Waiblingen zur Gemeinderatswahl 2024

  1. Lissy Theurer

  2. Urs Abelein

  3. Bettina Süßmilch

  4. Dr. Peter Beck

  5. ...

Freiheit - SPD-Fraktion Waiblingen

Viel zu lange haben wir dem Treiben destruktiver Kräfte zugesehen. Insbesondere seit der Corona-Pandemie, verstärkt durch Klimakrise, Energieengpässe, Kriege, Inflation, versuchen Populisten und Nationalisten Keile in die Gesellschaft zu treiben, Unruhe zu schüren und die Menschen gegeneinander aufzuhetzen.

Ohne an konstruktiven Lösungen mitzuwirken oder produktive Vorschläge zu machen, wird in immer enthemmterer Sprache unser Land verächtlich gemacht. Obwohl die Regierung unter Kanzler Olaf Scholz unser Land ganz gut durch die unerwarteten und unvorhersehbaren Krisen der letzten zwei Jahre gesteuert und vielfältig mit Zuschüssen und steuerfreien Lohnzuschlägen geholfen hat, wird behauptet, es ginge mit unserem Land „steil bergab“, Politiker „täuschten die Wähler“, seien „völlig inkompetent“, hätten „keine Ahnung“ und betrieben eine „desolate Politik“ (Zitate aus Leserbriefen der WKZ vom 2.2.2024).

Zunehmend ist jedoch deutlich geworden, dass dieses Gebaren Kräften in die Hände spielt, denen es nicht um eine bessere Politik, sondern um Umwälzung, um Errichtung einer autoritären, illiberalen Gesellschaft, geht. Unsere Freiheit ist bedroht, es drohen Abbau des Rechtsstaates, Einschränkung der Meinungsfreiheit, Abbau demokratischer Rechte und Rückkehr zu patriarchalischen Strukturen.

Die Demonstrationen der letzten Tage sind ein Hoffnungsschimmer. Es reicht aber nicht, sich „gegen Rechts“ zu positionieren oder gar, wie vereinzelt auf der Schorndorfer Demo, den „antifaschistischen Kampf“ zu beschwören. Die Weimarer Republik ist nicht an zu wenigen Antifaschisten gescheitert, sondern an zu Wenigen, die die Republik verteidigt, für Demokratie und Freiheit eingetreten sind. Die anstehenden Europa- und Kommunalwahlen gilt es zu nutzen, die zerstörerischen Kräfte in die Schranken zu weisen. Wir rufen auf, sich aktiv einzubringen, für eine hohe Wahlbeteiligung zu sorgen und diejenigen zu unterstützen, die für die Werte unseres Grundgesetzes, für Demokratie, für die freiheitlichen und sozialen Errungenschaften unserer Gesellschaft eintreten.

SPD-Fraktion
Urs Abelein + Dr. Peter Beck + Ulrich Scheiner + Lissy Theurer + Christel Unger + Roland Wied

Pressemitteilung: SPD Waiblingen feiert 135jähriges Bestehen

Pressemitteilung

veröffentlicht am 27.12.2023 in WKZ Waiblingen

SPD Waiblingen feiert 135jähriges Bestehen

Es war ein Tag der Jubiläen: Am  Samstag, 09.12.2023 feierte die SPD Waiblingen das 135jährige Bestehen des Ortsvereins. Zeitgleich zum Bundesparteitag der SPD in Berlin beging die Partei in Waiblingen ihr alljährliches Treffen und ehrte langjährige Weggefährten. Und ähnlich wie auf dem Bundesparteitag herrschten auch in Waiblingen gute Stimmung und Zuversicht unter den Mitgliedern.

Lissy Theurer, Stadträtin und Vorsitzende des Ortsvereins, erinnerte an die Erfolge der zurückliegenden Jahre. Neben dem Rückblick auf die Geschichte des Ortsvereins gab es weitere Jubiläen zu feiern: Insgesamt 15 Mitglieder durfte Theurer ehren für ihre langjährigen Mitgliedschaften u. a. an Ulrich Scheiner und Nadim Hammoud für 10 Jahre; Gerda Zieglmaier-Riedel, Dr. Peter Beck, Gerd Höfel und Fritz Lidle für 40 Jahre sowie Georg Weinmann für 60 Jahre.

Überreicht wurden die Urkunden durch Rainer Brechtken, ehemaliger Staatssekretär im baden-württembergischen Wirtschaftsministerium und Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Waiblingen bis 2001. In seiner Gastrede mahnte Brechtken, die Kompromissfähigkeit angesichts der herausfordernden politischen Agenda nicht aus den Augen zu verlieren: „Demokratie braucht den Kompromiss, um zu Lösungen zu kommen!“

Auf die aktuelle politische Debatte nahm auch die stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, Bettina Süßmilch, in ihrer Ansprache Bezug: „Angesichts der globalen, nationalen und auch kommunalen Herausforderungen hat Sozialdemokratie mehr zu tun, als uns lieb sein kann: So muss etwa das Wieder-Aufflammen antisemitisch motivierter Straftaten in unserem Land für uns als Gesellschaft wie auch für uns als SozialdemokratInnen unerträglich, ja untragbar sein!“

Auch die Jubilare kamen zu Wort: In ihrer Dankesrede mahnte etwa Gerda Zieglmaier-Riedel (geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft), angesichts der PISA-Ergebnisse der Beherrschung der Kulturtechniken als Voraussetzung einer kritischen Auseinandersetzung unter anderem mit den digitalen Medien wieder mehr Bedeutung bei zu messen. Die Verkürzung der Argumente in einer von sozialen Medien geprägten Welt gefährde auch die Fähigkeit zu demokratischer Auseinandersetzung mit zunehmend komplexen Sachverhalten.

Dr. Peter Beck, Waiblinger Stadtrat und Schulleiter in Welzheim (geehrt für 40 Jahre Mitgliedschaft) berichtete von den Möglichkeiten schulischer Bildung bei der Vermittlung demokratischer Werte. „Die jährlichen Fahrten mit unseren Abschlussklassen nach Auschwitz ermöglichen uns das Gespräch mit Jugendlichen. Sie sehen dort die dramatischen Folgen einer menschenverachtenden Diktatur. Dieser Dialog, dieses konkrete Erfahren von Geschichte liegen mir besonders am Herzen.“

Besonders erfreut zeigte sich Theurer, auch diesmal wieder neue Mitglieder und Interessierte unter den anwesenden Gästen begrüßen zu dürfen: „Die jungen SozialdemokratInnen sind angekommen in der aktuellen Debatte und bringen sich aktiv und engagiert ein. Wir sind sehr stolz auf die Tradition unserer Partei und besonders auf dieses gesellschaftliche Engagement, das unsere Mitglieder auszeichnet“.

-----------------

Fotounterschrift: Foto: Jörg Buchholz. Lissy Theurer und Rainer Brechtken ehren Georg Weinmann (Mitte) für 60 Jahre Mitgliedschaft in der SPD