Die Kinder und Jugendlichen sind unsere Zukunft. Diese Zukunft müssen wir gemeinsam mit ihnen planen und leben: Um Kindergärten, Kitas und Schulen kümmern wir uns ja bereits intensiv. Aber auch viele andere Projekte in der Stadt betreffen unmittelbar oder mittelfristig Kinder und die Jugendliche. Sie haben jedoch keine eigene starke Lobby, und deshalb ist es besonders wichtig, dass wir sie bei allem, was wir planen, im Auge behalten. Es ist unsere Aufgabe, ihnen auch außerschulisch adäquate Lebens- und Entwicklungsräume zu schaffen und zu erhalten. Es gilt, sie nicht zu separieren, sondern mitten in unsere Gesellschaft hinein zu nehmen. Wir sollten also nicht nur für sie, sondern mit ihnen planen.
„Vernetzen“ könnte hier ein Weg sein: Möglichkeit dazu bietet z.B. die demokratisch gewählte Vertretung der Jugendlichen: der Jugendgemeinderat. Der ist zwei Jahre im Amt und wird dann neu gewählt. Eine sehr kurze Zeit, um sich durch die Gremienarbeit durch zu wühlen. Eine kurze Zeit, die uns dazu verpflichtet, die Jugendlichen darin zu unterstützen, ihre Themen zu finden und zu bearbeiten, z.B. bei der auch im STEP verankerten Suche nach geeigneten Treff- und Aufenthaltsorten.
Nächste Woche beginnen die Sommerferien und damit das Sommeratelier von vhs, Kunst- und Musikschule, das mit Workshops alle einlädt, musisch oder künstlerisch tätig zu sein.
Ich wünsche Ihnen schöne Ferien, ob sie Ihren Urlaub nun kreativ oder eher ruhig entspannt, - gechillt, wie die Jugendlichen sagen würden - verbringen. Und wenn Sie sich nach den Ferien dann vorstellen könnten, sich künftig in der Kommunalpolitik zu engagieren, laden wir Sie herzlich ein, unsere Arbeit mal eine Runde lang zu begleiten. Setzen Sie sich mit uns in Verbindung.