SPD Waiblingen

Remstalgartenschau Talaue

Veröffentlicht am 04.07.2016 in Gemeinderatsfraktion

Remstalgartenschau/Talaue: Stellungnahme des Fraktionsvorsitzenden Roland Wied im Gemeinderat am 30. Juni 2016

Ich möchte nochmals das Thema Remstalgartenschau und unsere Projekte in der Talaue ansprechen. Da wurden ja jetzt doch noch einige Stimmen aus der Bevölkerung hörbar. Frau Priebe hat sich ja mächtig ins Zeug gelegt und für die Haltung der Stadt geworben.

Aber ich denke, Herr Oberbürgermeister, Sie sind da auch gefordert und sollten sich dazu erklären, wie sie mit der Kritik umgehen wollen und ob Sie erneuten Handlungs-oder Diskussionsbedarf sehen.

Ich möchte dabei noch klarstellen, dass wir die vereinzelt laut gewordene Fundamentalkritik nicht mittragen. Wir haben immer gesagt, dass wir zur Gartenschau und unserem Waiblinger Beitrag stehen.

 

Wir wollten Kosteneinsparung. Das haben wir hier im Gemeinderat vorgetragen. Wir wurden überstimmt. Das ist in Ordnung, das akzeptieren wir.

Wir haben darüber hinaus in der Mehrheit und ich im Besonderen Vorbehalte gegen die Kunstlichtung und den Weg nördlich des Talauensees vorgetragen.

Ich meine, dass hier im Rat auf Nachfrage geäußert wurde, dass dies unter Naturschutzgesichtspunkten geprüft worden sei und seitens des Landratsamts keine Einwendungen bestünden. Ich meine, dass es so war, könnte ggfs. im Protokoll nachgeprüft werden. Das hat einigen hier doch den kritischen Wind aus den Segeln genommen. Und war offenbar nicht richtig.

Auch die Bilder, die uns gezeigt wurden, haben offenbar nicht etwas Realistisches dargestellt. Ich verweise nur auf dieses Bild, das offenkundig etwas darstellt, was es so nicht geben kann.

Uns und mir ging und geht es in erster Linie um die damit verbundene Umgestaltung der Talaue von einer Wiese in ein Wäldchen mit Weidenbäumen. Und wir wollten die Diskussion in der Öffentlichkeit, weil es leider so ist, dass nicht alle immer sofort kapieren, welche Konsequenzen sich aus einer Entscheidung ergeben.

Dieses Ziel haben wir erreicht. Damit sehen wir unsere Aufgabe als Räte erfüllt. Jetzt wäre ggfs. der Bürger am Zuge.