SPD-Ortsverein Waiblingen

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Ihre/Eure Ortsvereinsvorsitzende
Lissy Theurer

 

24.10.2022 in Topartikel Aktuelles

Ortsverein Waiblingen wählt neuen Vorstand

 
neuer Vorstand 2022

Der neue Vorstand des Ortsvereins Waiblingen: (v.l.n.r.): Markus Mall (Pressesprecher), Bettina Süßmilch (stellv. Vorstandsvorsitzende), Hans-Günter Äckerle (Beisitzer), Sonja Stegemeyer (Kassiererin), Marion Toboldt (stellv. Vorstandsvorsitzende), Lissy Theurer (Vorstandsvorsitzende), Kastriot Selmani (Beisitzer).

Auf dem Bild fehlend: Jula Hutzmann (Schriftführerin).

 

27.01.2023 in Aktuelles

27. Januar vor 78 Jahren - stets die Erinnerung wachhalten

 
Bild: Lissy Theurer

Jedes Jahr am 27. Januar wird der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz 1945 gedacht. Mehr als eine Million Menschen wurden allein an diesem Ort von den Nazis ermordet. Mit welcher Grausamkeit und Perfidie dieser Massenmord durchgeführt wurde, macht fassungslos. Und doch sind diese Verbrechen durch Menschen begangen worden, denen niemand Einhalt geboten hat. Ein Besuch in der heutigen Gedenkstätte Auschwitz fordert viel. Mit eigenen Augen zu sehen, wo die Menschen erniedrigt, gequält, vergast, verbrannt wurden. Das ist nach menschlichem Ermessen kaum zu ertragen. Auf dem Grund eines Sees liegt die Asche zehntausender Ermordeter, man sieht tausende Koffer der Deportierten, Brillen, abgeschnittene Haare, Kinderspielzeug, Prothesen… 

Das Vernichtungslager Auschwitz als das größte KZ steht stellvertretend für alle anderen Lager, in denen Millionen Menschen - Juden, Menschen mit Behinderungen, politische Gefangene, Zwangsarbeiter, Sinti und Roma, Homosexuelle -auf grausamste Weise getötet wurden. Es gibt leider nicht mehr viele Zeitzeugen, die uns von diesen Greueln berichten können. Deshalb ist es unsere Aufgabe, die Erinnerung an dieses unfassbare Verbrechen wachzuhalten, zu mahnen und dafür Sorge zu tragen, dass solche Verbrechen nie, nie wieder geschehen dürfen. Wir müssen aktiv daran mitarbeiten, dass Rassismus, Antisemitismus, Diskriminierung keinen Millimeter Platz haben.

Für die SPD Waiblingen, Christina Dworacek-Hutzmann

 

25.12.2022 in Aktuelles

FROHE WEIHNACHTEN und ein GESUNDES NEUES JAHR 2023

 
Alle 24 Adventsfenster 2022 der Aktion Neustadt-Hohenacker; Foto: Thomas Jenisch -

Frohe und gesegnete Weihnachten

wünscht der SPD-Ortsvereinsvorstand Waiblingen.

 

Wir freuen uns auf ein gesundes und baldiges Wiedersehen

im neuen Jahr 2023.

 

 

21.12.2022 in Aktuelles

Nachruf Siegfried Künzel - von Klaus Riedel

 

 

Liebe Uschi, liebe Jutta und lieber Jochen zusammen mit euren Familien, liebe Freundinnen und Freunde, liebe Trauergemeinde, 

wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten trauern mit euch um Siegfried Künzel.

Auch die Stadt Waiblingen gedenkt heute mit großer Hochachtung ihres langjährigen und sehr engagierten Stadtrats Siegfried Künzel. Die Teilnahme an dieser Trauerfeier von Herrn Oberbürgermeister Sebastian Wolf, seines Amtsvorgängers Andreas Hesky sowie Hans Wössner und Birgit Priebe und ehemaligen und aktuellen Mitgliedern des Gemeinderates und des Kreistages an dieser Trauerfeier bringt dies zum Ausdruck.

Es war wohl im Winter 1969/70 als mich Siegfried Künzel zum wiederholten Mal daran erinnerte, ja aufforderte, dass ich als Jungsozialist nach zwei, drei Jahren aktiver Mitarbeit in der Waiblinger Jusogruppe nun endlich in die SPD eintreten sollte. Damit begann unser gemeinsamer sozialdemokratischer Weg. Bei ihm wäre er im kommenden Jahr 60 Jahre „lang“.

Ein Weg, der zeigt, dass eine politische Freundschaft auch in eine persönliche Freundschaft übergehen kann.

Es schlossen sich dann ab 1975 lange, ereignisreiche gemeinsame Jahre im Waiblinger Gemeinderat an. Die Platzhirsche im Rat wussten natürlich, dass jetzt die 68iger anrückten und so rückten sie zusammen.

Sieger war zunächst Mitglied im damaligen Bauausschuss. Die Durchsetzung der Waiblinger Fußgängerzone gegen erheblichen konservativen Widerstand, der behutsame und nachhaltige Umgang mit Freiflächen, mehr Raum für Grün und Tierwelt und schließlich das „Waiblinger Modell“ für mögliche neue Wohngebiete waren auch seine Themen. Besonders am Herzen lag ihm jedoch die Arbeit für Bildung und Soziales. Die Schwerpunkte seines Engagements in diesem Bereich wurden bereits genannt. Mit großer Sachkenntnis und Beharrlichkeit forderte er auch der Verwaltung einiges ab. Ich erinnere mich z.B. noch gut daran, wie leidenschaftlich er für die Gebührenfreiheit in den Kindergärten eintrat, weil er sie als Bildungseinrichtungen wie die Schulen verstand, die allen Kindern kostenlos zur Verfügung stehen müssten. Den Nulltarif konnten wir zwar nicht durchsetzen, aber immerhin führte Waiblingen als eine der ersten Städte wenigstens sozial gestaffelte Gebühren ein. Wie hier eilten viele seiner Ideen der damaligen noch herrschenden Denkkultur voraus. So musste auch Sieger so manche Angriffe der politischen Gegner hinnehmen. Es lief häufig nach dem Motto: „Wenn du das Argument nicht schlagen kannst, dann treffe die Person“.

Auch in den eigenen sozialdemokratischen Reihen gab es so manche Reibung. Sieger ging seinen Weg unbeirrt, aufrecht und mit tiefer Überzeugung. Während andere der Sozialdemokratie den Rücken kehrten, blieb er ihr in kritischer Solidarität treu. Parteisoldat zu sein, war nicht sein Ding. Die Grundwerte der Sozialdemokratie „Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität“ waren jedoch immer sein politischer Kompass.

Als Ende August das grüne Urgestein Christian Ströbele verstarb, zitierte ihn ein Nachruf wie folgt: „Ich bin bereit, bei einer Sache mitzumachen – aber nicht so, wie ihr es wollt, sondern nach meinen eigenen Vorstellungen“. Ich denke, dies war auch ein Leitmotiv für Siegers politisches Handeln. Machen auch wir es uns zu eigen. Dann, so denke ich, wäre Sieger mit uns zufrieden. Sein politisches Wirken in unserer Stadt und die Freundschaft mit ihm könnte nachhaltiger nicht sein.

Nun wünsche ich allen die Kraft und die Hoffnung, aus der tiefen Trauer in eine Zukunft gehen zu können, in der die vielen schönen Erinnerungen wieder Mut und Stütze im Leben geben können.

Bei den Waiblinger Sozialdemokraten jedenfalls bleibt Siegfried Künzel unvergessen.

Waiblingen, 19.12.2022

Klaus Riedel

21.12.2022 in Aktuelles

SPD Waiblingen ehrt langjährige Mitglieder

 

50 Jahre und mehr Mitglied in der SPD: Am Samstag, den 10. Dezember 2022 wurde langjährigen Mitgliedern eine besondere Ehre zuteil. Lissy Theurer, Vorsitzender des Ortsvereins, überreichte beim jährlichen Weihnachtstreffen der SPD-Waiblingen neben Ehrenurkunden auch die silberne oder gar goldene Anstecknadel als Dank für die treue Parteizugehörigkeit.

Mit einer Rede erinnerte Klaus Scheiner in diesem Rahmen an den früheren Bundeskanzler und SPD-Politiker Willy Brandt und vermittelte etwas von dessen Faszination auf die Generation der Nachkriegsdeutschen: Brandts Wirken in seiner Regierungszeit und als langjähriger Parteivorsitzender zogen in den 70er und 80er Jahren zahlreiche Bürger in den Bann sozialdemokratischer Politik. Auch in Waiblingen, so Scheiner, hinterließ Brandt seine politische Spur: Auf seiner Reise zur Landtagswahlkampagne in Baden-Württemberg kehrte der damalige Bundeskanzler 1971 im Gasthaus Mühlrad in Beinstein ein. Die dort anwesenden Jusos überredeten ihn sogar zu einer spontanen Wahlkampfrede.

Geehrt wurden für ihre Mitgliedschaft:
50 Jahre Mitgliedschaft: Ursula Hölzel, Klaus Rebke, Roland Meyer, Reinhard Schult, Gerd Plagge, Klaus Pfaff
40 Jahre Mitgliedschaft: Peter Schrade.

Die Anwesenden gedachten auch der im Jahr 2022 verstorbenen Mitglieder, so auch dem langjährigen Gemeinde- und Kreistagsrat Siegfried Künzel, der am 04. Dezember verstarb.