3. Juni 2020
Das Altstadtfest – das Fest der Vereine – muss dieses Jahr ausfallen. Das bedeutet für die Vereine Einnahmeausfälle, erspart der Stadt aber auch Kosten. Die Stadt Waiblingen und die Eva Mayr-Stihl Stiftung unterstützen daher mit jeweils 100.000 € die Vereine. Die SPD-Fraktion hat dem „mit heißem Herzen“ zugestimmt. Besten Dank auch an die Eva Mayr-Stihl Stiftung.
Replik auf Polemik des Waiblinger OB:
Die SPD-Fraktion im Waiblinger Gemeinderat begrüßt den von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgeschlagenen „Kommunalen Schutzschild“ mit den Komponenten Ersatz für Gewerbesteuerausfälle für alle Kommunen und Altschuldenhilfe für besonders bedrängte Kommunen.
Bund und Länder sollen demnach insgesamt 57 Milliarden Euro aufbringen. Bei der Altschuldenhilfe soll es den Bundesländern freistehen, ob sie für ihre Kommunen mitmachen wollen oder nicht. Nichtteilnehmende Länder bleiben bei der Finanzierung außer vor. Der Vorstoß von Olaf Scholz bedeutet ein längst überfälliges Signal der Solidarität mit handlungsunfähig gewordenen Kommunen, die meist unverschuldet, z.B. durch Strukturwandel, in eine hoffnungslose Lage gekommen sind. Dies betrifft zwar weniger die Kommunen in Baden-Württemberg, aber ein Blick auf die Automobilindustrie kann in diesem Zusammenhang nicht schaden.
Der Deutsche Städtetag hat dem „Kommunalen Solidarpakt 2020“ ausdrücklich zugestimmt und will den Vorschlag positiv begleiten. Auch der Baden-Württembergische Städtetag hat, nachdem er zur Kenntnis genommen hat, dass Baden-Württemberg nicht für die Schulden aus anderen Bundesländern aufkommen muss, das Vorhaben des Bundesfinanzministers begrüßt, auch wenn er gerne für Baden-Württemberg mehr herausgeschlagen hätte.
Umso unverständlicher ist es, dass der Waiblinger Oberbürgermeister wiederholt dagegen polemisiert. Dies ist bereits bei der diesjährigen Neujahrsansprache vielen Anwesenden unangenehm aufgestoßen. Nachdem Waiblingen von der vorgeschlagenen Altschuldenhilfe nicht direkt betroffen ist, stellt sich die Frage, welches Anliegen hinter diesem Rundumschlag steckt. Ob da möglicherweise ganz andere Ziele verfolgt werden? Diese Polemik entspricht zumindest nicht dem von ihm bisher gepflogenen Stil.
25. Mai 2020
Ein wichtiger Baustein der Verkehrswende ist der Öffentliche Personen Nahverkehr (ÖPNV). Um diesen attraktiv zu gestalten muss er zum einen günstiger werden und zum anderen ohne nennenswerte Wartezeiten zur Verfügung stehen. Deshalb fordern wir weitere Tarifvergünstigungen sowie tagsüber (6.30 – 21 Uhr) einen durchgehenden 15-Minuten-Takt für die Waiblinger Buslinien. Im zweiten Schritt soll dieser Takt auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet werden
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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