Staufer-Kurierbeitrag Peter Beck

Veröffentlicht am 19.10.2020 in Stadtratsfraktion

Die Fronackerstraße als eine wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Bahnhof hat in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität verloren. Anwohner beklagen sich bereits seit Wochen über Autofahrer, die zu schnell fahren, die abends und nachts lärmend durch die Straße brausen oder Fußgänger fühlen sich durch die auf den Fußgängerwegen sich ausbreitenden gastronomischen Betriebe behindert.

Es ist offensichtlich, dass man sich dieser Straße städtebaulich annehmen muss. Im Zentrum der Betrachtung muss dabei zuerst die Verbesserung der Lebensqualität der Anwohner sein sowie die Frage der Mobilität, also die Frage nach den Verkehrsströmen und Verkehrsteilnehmern untersucht werden. Und dabei genügt es nicht, die Fronackerstraße als singuläre Straße zu betrachten, sondern man muss das gesamte Quartier zwischen Fronacker-, Blumen-, Bahnhofstraße und Querspange in den Fokus nehmen.

Erst wenn geklärt ist, wie viel und welche Art von Verkehr die Straße verträgt und wie der Verkehr gelenkt werden könnte, scheint es mir sinnvoll zu sein, sich über bauliche Maßnahmen zu verständigen.

Die Einbeziehung der Bürger in diesen Entwicklungsprozess ist dabei meines Erachtens unerlässlich. Ideen aus der Bürgerschaft können hierbei wichtige Impulse setzen und gleichzeitig die Akzeptanz einer möglichen baulichen Veränderung erhöhenDie Einbeziehung der Bürger in diesen Entwicklungsprozess ist dabei meines Erachtens unerlässlich. Ideen aus der Bürgerschaft können hierbei wichtige Impulse setzen und gleichzeitig die Akzeptanz einer möglichen baulichen Veränderung erhöhen.

Eine Bürgerbeteiligung – so wie sie von manchen Bürgern gefordert wird – würde ich deshalb begrüßen. Schließlich muss es ein Anliegen von allen sein, die Attraktivität der Fronackerstraße als wichtige Achse zwischen der Altstadt und dem Bahnhof wieder zu erhöhen.

Dies wird nur mit dem Engagement der Waiblinger Bürgerinnen und Bürger gelingen.