Vom 28.04.2022
Der Krieg in der Ukraine beschäftigt Alle und noch kann sich niemand vorstellen, wie es zu einem friedvollen Ende kommen kann. Auch in Waiblingen haben viele Flüchtlinge ein Quartier gefunden. Mein Dank gilt den Bürgerinnen und Bürgern, welche das möglich gemacht haben. Als Kind der Nachkriegszeit, das den Kalten Krieg und den Fall des Eisernen Vorhangs miterleben musste, bin ich immer noch fassungslos, was hier mitten in Europa passiert und hin- und hergerissen, was die Unterstützung der Ukraine durch direkte Waffenlieferungen angeht.
Hier finden Sie das Interview von Jürgen Hestler und dem Zeitungsverlag Waiblingen vom 19. April 2022.
https://www.spdwaiblingen.de/dl/Abschied_waiblinger-kreiszeitung-19-04-2022.pdf
„Die Klimaveränderung wird hervorgerufen durch die Verbrennung von fossilen Energierohstoffen und durch die unkontrollierte Freisetzung von Methan aus der Bereitstellung von Nahrungsmitteln für Menschen und Tiere.“
„Mit der umfassenden Nutzung der Sonnenenergie schaffen wir eine neue Perspektive für die Menschheit.“
Hermann Scheer in „Sonnenstrategie“ 1993
Alle Ernst zu nehmenden Fachleute sind sich darüber einig, dass die menschengemachte Erderwärmung und der Klimawandel nur aufgehalten werden können, wenn wir auf fossile Brennstoffe verzichten und auf erneuerbare Energien umsteigen. Nur mit der Nutzung von Wind und Sonne ist dies möglich. Wir müssen massiv und schnell in Windkraftanlagen und Photovoltaik investieren.
Wir müssen weg von Heizöl, Gas, Benzin, Diesel, Kohle. Weniger Verbrauch ist dringend geboten.
Auch die Stadt Waiblingen hat sich dazu bekannt. Zuletzt mit dem Beschluss des Gemeinderats vom Oktober 2021, wonach Waiblingen bis 2035 klimaneutral werden soll.
Nicht nur der fortschreitende Klimawandel, auch der Einfall Russlands in der Ukraine hat uns vor Augen geführt, dass wir uns dringend von Staaten, die sich menschenverachtender Propaganda im Innern und erbarmungsloser Brutalität gegenüber ihren Nachbarn bedienen, unabhängiger machen müssen. Wir dürfen nicht länger die Augen davor verschließen, dass wir dringend handeln müssen.
Heute morgen unsere Ostereieraktion auf dem Waiblinger Wochenmarkt - diesmal anders.
Nicht wie sonst mit roten Ostereiern, sondern diesmal in den Farben der Ukraine mit gelben und blauen Ostereiern. Und einer Spendenbox für die Unterstützung der Ukraine - siehe oben - für Alexander Gruslak und sein Team. 282,20 € wurden heute bei dieser Aktion gespendet. Danke an alle, die mit unterstützt haben.
Im Bild von links nach rechts: Roland Wied, Lissy Theurer, Hannes Theurer, Marion Toboldt
Foto Agnes Gabriel
Die SPD-Fraktion verurteilt die Aggression Russlands in der Ukraine. Das Verhalten Russlands ist eines zivilisierten Landes unwürdig.
Für das unsägliche Leid, das den Menschen in der Ukraine angetan wird, gibt es keinerlei Rechtfertigung und keine auch nur annähernd einsichtige Begründung.
Der Wunsch Vieler, auf Zusammenarbeit und einen friedlichen Ausgleich zu setzen, wurde mit Füßen getreten. Russland hat sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion bedauerlicherweise zunehmend in eine korrupte, menschenverachtende und nationalistische Diktatur verwandelt. Es ist beschämend, dass dies auch von der russisch-orthodoxen Kirche mitgetragen wird.
Es hat sich einmal mehr bestätigt, dass die Einschränkung der Meinungs- und Versammlungsfreiheit, mangelnde öffentliche Kontrolle, nationalistische Hetze und Ausgrenzung, in Korruption, Diktatur und Gewalt münden. Die Vorgänge in Russland müssen für uns Anlass sein, unseren Einsatz für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie zu verstärken. Diese Werte sind nicht nur bei uns, sondern auch europa- und weltweit zunehmenden Angriffen, Zweifeln und Verächtlichmachen ausgesetzt. Dem müssen wir entschieden und konsequent entgegentreten.
Das Auftreten Deutschlands und seiner Partner erfordern Nachdruck, Geschlossenheit und verantwortungsvolles Abwägen der weitreichenden Folgen jeglichen Handelns.
Wir unterstützen die Bundesregierung unter Bundeskanzler Olaf Scholz in ihren Bemühungen, der russischen Aggression zusammen mit den Verbündeten entgegenzutreten und die Ukraine bestmöglich zu unterstützen. Wir unterstützen die Anstrengungen, schnellstmöglich ohne Kohle, Gas und Öl aus Russland auszukommen. Wir fordern nachdrücklich die Abkehr von fossilen Energieträgen und intensivste Anstrengung zum Umstieg auf Sonne und Wind.
Wir unterstützen die Hilfe für Flüchtlinge und wollen dazu auch in Waiblingen unseren Beitrag leisten.
Roland Wied
Fraktionsvorsitzender
19.06.2026, 16:00 Uhr - 20.06.2026, 18:00 Uhr Landesparteitag SPD Baden-Württemberg
07.07.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Reflektion Landesparteitag
20.07.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr SPD Frauen
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