Die SPD-Kreistagsfraktion bittet die Landkreisverwaltung,folgendes zu prüfen:
Begründung:
Mit den vorgeschlagenen Maßnahmen zur Einrichtung von Blühwiesen bzw. von Blühstreifen an den Straßenrändern kann ein wirksamer Beitrag für die biologische Vielfalt an Gräser und Wildblumen und gegen das Insektensterben geleistet werden – sie stehen nicht in Konkurrenz zur landwirtschaftlichen Nutzung.
An den Kreisberufsschulzentren gäbe es zusätzlich den Vorteil, die Lärmbelästigung beim Mähen zu minimieren, wenn Blühwiesen nur zweimal im Jahr mit dem Balkenmäher oder der Sense gemäht werden müssten. Zudem würden Blühwiesen die Möglichkeit eröffnen, die Gräser- und Blumenvielfalt durch praktische Anschauung in den Unterricht einzubauen.
Die Auswahl von hochwertigem Saatgut ist relevant, damit sich Pflanzen und Wiesenblumen auf Dauer etablieren und damit der Gefahr vorgebeugt, dass hier die für Bienen besonders schädlichen Neonicotinuide mit eingeschleust werden könnten.
Waiblingen, 23. März 2018
SPD – Kreistagsfraktion
Klaus Riedel, Gernot Gruber und KollegInnen
Ökologische Fragen gewinnen auch in Waiblingen immer mehr an Bedeutung. Bewusst geworden ist einem das Thema anhand des Insektensterbens, dem man in unserer Stadt zwischenzeitlich mehr Aufmerksamkeit widmet. Man beginnt beispielsweise darüber nachzudenken, wie man Grünstreifen bepflanzen könnte, um den Insekten mehr Lebensraum zu bieten. Neben den Insekten finden ganz generell viele Kleinstlebewesen keinen Lebensraum mehr. Ursachen sind häufig die Verdichtung der Böden mit der Folge geringerer Durchlüftung und Durchwässerung. Ökologische Kreisläufe werden unterbrochen.
Als wirklich soziale und demokratische Organisation hat Nils Opitz-Leifheit, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt, beim Maultaschenessen der Waiblinger SPD am 10. März 2018, seinen Wohlfahrtsverband vorgestellt. Im Gegensatz zu den anderen Wohlfahrtsverbänden ist die AWO nicht als Unternehmen von oben organisiert, sondern als demokratischer Verein, bei dem die Mitglieder die Entscheidungen fällen und der den Mitgliedern gehört. Sie ist genauso organisiert, wie die SPD: Auf kommunaler Ebene gibt es Ortsvereine, die Delegierte für die Kreisverbände wählen. Dann folgen die Bezirksverbände und schließlich der Bundesverband. Das ist kein Zufall. Die AWO war ursprünglich eine Arbeitsgemeinschaft der SPD, so wie heute noch die Jusos, die Arbeitsgemeinschaft für Kommunalpolitik und viele andere. Die Verantwortlichen in der AWO sind Ehrenamtliche und Mitglieder des Vereins und zugleich die Vorgesetzten der hauptamtlichen Geschäftsführer. Nils Opitz-Leifheit, der auch Mitglied der Waiblinger SPD ist, ist neben seiner Tätigkeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landtagsfraktion für die AWO ehrenamtlich aktiv.
Die AWO – das unbekannte Wesen
Vor fast 100 Jahren gegründet innerhalb der SPD, ist die AWO heute der drittgrößte Wohlfahrtsverband.
Welche Ziele hat die AWO heute? Was macht sie alles? Und wie ist sie organisiert?
Intransparenter Konzern oder vorbildliches demokratisches Unternehmen? Und wo gibt es noch Schnittstellen zur SPD?
Nils Opitz-Leifheit, Vorsitzender der AWO Baden-Württemberg und Mitglied des Bundespräsidiums stellte gestern beim traditionellen Maultaschenessen der Waiblinger SPD in seinem sehr interessanten und engagierten Vortrag das breite und soziale Spektrum der AWO auf eindrückliche, anschauliche und lebendige Weise vor.
Im Gegensatz zu verbreiteten Erwartungen wollten die Mitglieder der Waiblinger SPD beim Stammtisch am 26. Februar 2018 im Forum Mitte nicht mehr über den Mitgliederentscheid diskutieren. Der Ortsverein hatten schon bei seiner Mitgliederversammlung zuvor ausführlich darüber gesprochen und die meisten Mitglieder hatten ihre Stimme schon abgegeben. Stattdessen wollten die Mitglieder darüber sprechen, mit welchen Inhalten die SPD nach dem schlechten Ergebnis bei der Bundestagswahl und im Vorfeld der Kommunalwahl 2019 wieder erfolgreicher werden kann.
19.06.2026, 16:00 Uhr - 20.06.2026, 18:00 Uhr Landesparteitag SPD Baden-Württemberg
07.07.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Reflektion Landesparteitag
20.07.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr SPD Frauen
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