Dialogveranstaltung mit Luisa Boos, Generalsekretärin der SPD Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 15.06.2018 in Aktuelles
Luisa Boos

Dienstag, 12. Juni 2018

Danke an Luisa für Dein Kommen und Deine engagierten Informationen zum Thema:
Kinderarmut in Deutschland.

Danke an die Teilnehmer und Teilnehmerinnen für das gute Gespräch und die Anregungen.

Auch vielen Dank an Katharina Engel, Mitarbeiterin der WKZ, für den Artikel zur Veranstaltung,
der am Donnerstag, 14. Juni in der WKZ erschienen ist.

Unten stehend der( fast komplette) Artikel aus der WKZ.

Kinderarmut sichtbar machen

SPD Waiblingen diskutiert mit Generalsekretärin Luisa Boos / Probleme sollen im Kindergarten erkannt werden

Mit der baden-württembergischen SPD-Generalsekretärin Luisa Boos haben Waiblinger Genossen über Kinderarmut diskutiert und die Forderung nach gebührenfreien Kitas erneuert.

Den meisten Kindern geht es gut in Deutschland. Doch das Thema Kinderarmut ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das zeigen die Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Bertelsmann Stiftung: 2,5 Millionen Kinder in Deutschland, das entspricht fast 20 Prozent, sind von Armut bedroht oder leben in Armut....
Luisa Boos ist Generalsekretärin der SPD in Baden-Württemberg - und alleinerziehende Mutter eines achtjährigen Sohnes. Deshalb liegt ihr das Thema nicht nur politisch am Herzen, sondern auch privat.
"Am häufigsten von Armut betroffen sind Kinder mit Migrationshintergrund, Kinder von Alleinerziehenden oder Kinder mit vielen Geschwistern", sagt sie. Schlechtere Bildungs- und Teilhabechancen und eine schlechtere Gesundheitsversorgung sind die Auswirkungen.

 

Das große Problem: Von außen ist Kinderarmut nur selten sichtbar. Deshalb sieht Roland Wied, SPD-Fraktionsvorsitzender in Waiblingen, die Lösung in der Kinderbetreuung: " Fast jedes Kind ist heute im Kindergarten. Dort erkennt man, wo es Probleme und Defizite gibt und nur dort kann man unterstützend eingreifen." Er ist selbst Mitglied des Fördervereins der Salier-Gemeinschaftsschule und hat schon erlebt, dass "Kinder ohne unseren Zuschuss nicht an Ausflügen hätten teilnehmen können", sagt er. Zwar gibt es Möglichkeiten, wie beispielsweise den Sozialpass oder das Bildungs- und Teilhabepaket - "Die sind aber meistens nicht bekannt und die Familien wissen vielleicht auch nicht, wie sie das Thema angehen können, ohne sich genieren zu müssen", sagt Wied......
Luisa Boos kämpft - wie auch das Deutsche Kinderhilfswerk - für eine Kindergrundsicherung, "bei der alle Leistungen (Kinderwohngeld, Kinderzuschlag und Kindergeld) zu einer Gesamtleistung zusammengepackt werden sollen, um sie Familien zur eigenständigen Existenzsicherung zur Verfügung zu stellen."........

"Die einfachste Lösung wäre, die Gebühren für den Kindergarten oder die Nachmittagsbetreuung abzuschaffen. Die Kosten könnte das Land den Gemeinden erstatten - dann müssten die es nicht von den Eltern holen", sagt Roland Wied, "ab Herbst gibt es Mittel vom Bund, mit denen eine Gebührenfreiheit möglich wäre. Doch unser Land sagt immer noch: "Wir streben keine Gebührenfreiheit an - und das wird vor allem im Hinblick auf die Kommunalwahl nächstes Jahr noch mal ein zentrales Kampffeld von uns als SPD werden"
Boos stimmt zu:" Es ist Aufgabe des Landes und da muss was passieren."

 

 

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