"Herzensangelegenheit DefiPLUS" vom 1.11. 2021

Veröffentlicht am 03.11.2021 in Aktuelles


von Jürgen Hestler, unserem Kreisvorsitzenden


Ein Defibrillator (AED) kann Leben retten. Ein solches Gerät ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette bei akutem Herzversagen. Wir brauchen mehr davon. Am besten öffentlich zugänglich rund um die Uhr sieben Tage die Woche.

Viele „Defis“ sind gut. Begleitende Maßnahmen noch besser. Wir brauchen mehr ausgebildete Ersthelfer, eine gesicherte technische Betreuung der Geräte und Menschen, die keine Hemmungen haben, ein solches „Defi“ auch anzuwenden. Denn „Defi kann eigentlich jede(r)“.

Es geht auch darum, aufzuzeigen, dass um das Defi herum noch weitere begleitende Maßnahmen notwendig sind. Deshalb sollte unsere Aktion auch „DefiPLUS“ heißen. Wobei das „PLUS“ durchaus zweideutig gemeint ist. Das „Defi“ könnte der Aufhänger (Transportmedium) für eine weitere Verbesserung der Rettungskette sein. Man muss auch an das Marketing denken.

Wir müssen anerkennen, dass potentielle Spender eher für ein konkretes Projekt (Gerät) spenden als auf eine anonyme Kontonummer. Und wir brauchen eine Organisation, die für die technische Betreuung der öffentlichen Geräte und für die App, auf der alle AED-Geräte (auch private?) eingezeichnet sind, zuständig ist.
 

Ich denke, das Konzept "Herzensangelegenheit DefiPLUS" sollte vier Eckpunkte haben:


1. Einrichtung eines Spendenkontos mit dem Kennwort "Herzensangelegenheit Defi plus" oder auch nur „DefiPlus“.

Drei Modelle (je nach örtlichen Gegebenheiten) sind möglich (sollte halt schnell gehen):

  1. (Sonder)Konto bei DRK-Kreisgeschäftsstelle mit der Möglichkeit über ein Kennwort den Ort (Gemeinde) festzulegen, in dem man ein zusätzliches „Defi“ haben will

(Kennwort „DefiPLUS …Name der Gemeinde“)

  1. (Sonder)Konto bei den einzelnen DRK-Ortsvereinen (Kennwort       

      DefiPLUS)

c)   (Sonder)Konto bei den Gemeinden (Kennwort DefiPLUS)

2. Festlegung der AED-Standorte durch örtliche „Runde Tische“ (DRK-Ortsvereine, Gemeinde (Stadt)Verwaltungen und ??)

-Beschaffung der zusätzlichen AED-Einheiten durch Gemeinden (?), Vereine (?), Geschäfte(?), Sonstige (?)

                        -Wartungsplan (DRK, örtliche Hausmeister oder ??)

-ständige Aktualisierung der "AED-App" durch DRK


3. zusätzliche Ausbildungskurse für Ersthelfer ("Leben retten ist geil")


4. Aktionen, Angebote, Events, Auftritte für Laien, mit denen locker und möglichst dezentral Hemmschwellen bei der Ersthilfe (Reanimatian) abgebaut werden können ("Defi kann jede(r)"). Einbeziehung von Schulen (an manchen Schulen gibt es z.B. einen Klassensatz von "Übungspuppen" und einen "Übungs-Defi"), Vereinen, Seniorenbeiräten, öffentlichen Veranstaltungen (z.B. Gänsemarkt) usw. Der Kardio-Verein Rems-Murr kann da weiterhelfen (kontakt@kardioverein.de).

 

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