Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag nominiert

Veröffentlicht am 04.02.2019 in Pressemitteilungen

Auch die Waiblinger Kandidaten für den Kreistag des Rems-Murr-Kreises wurden bei der Nominierungskonferenz am 1.Februar 2019 gewählt. Waiblingen bildet einen eigenen Wahlkreis für den Kreistag. Darum kann der Ortsverein auch die Kandidatinnen und Kandidaten für den Kreistag wählen und muss sich nicht, wie bei kleineren Gemeinden, mit anderen Ortsvereinen zu einer eigenen Versammlung treffen. Auch bei der Kreistagsliste ist es der Waiblinger SPD gelungen, abwechselnd Frauen und Männer zu nominieren. Klaus Riedel, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, meinte egal ob das Brandenburger Gleichstellungsgesetz Schule macht oder nicht - der Waiblinger Ortsverein habe noch nie ein Gesetz gebraucht, um Frauen und Männer gleichzustellen.

Auf den ersten Platz der Kreistagsliste wurde Sabine Wörner gewählt. Sie erklärte, dass sie sich nach fünf Jahren in der sie gleichzeitig im Kreistag, im Waiblinger Gemeinderat und im Hohenacker Ortschaftsrat gesessen habe, sich auf ein Amt konzentrieren müsse. Als Architektin erschien ihr der Kreistag besonders interessant. Mit dem Immobilienkonzept des Landkreises, bei dem in Waiblingen verstreute Ämter auf weniger Standorte konzentriert werden sollen, steht ein architektonisch interessantes Thema an. Die Frage, wie wir den dringend notwendigen bezahlbaren Wohnraum schaffen können, wird die Kreispolitik auch in den nächsten Jahren beschäftigen. Mit der Kreisbau hat der Rems-Murr-Kreis hier schon viel erreicht, allerdings muss das Thema intensiv weiter verfolgt werden.

Auf den zweiten Platz wurde Klaus Riedel gewählt. Er erklärte, dass vier wichtige Themen in den kommenden fünf Jahren im Kreis anstünden: Das erste sei die Verkehrspolitik. Dort tue sich nicht nur im ÖPNV mit der Tarifreform entscheidendes, auch beim Autoverkehr gibt es bekanntlich zahlreiche Entwicklungen. Er sprach sich dafür aus, Tempolimits nicht nur dem Aspekt der Luftreinhaltung, sondern auch im Zusammenhang mit mehr Sicherheit und einer besseren Auslastung der Straßen zu diskutieren. Das zweite Thema ist das Krankenhaus. Hier kann die medizinisch hervorragende Versorgung nur erhalten bleiben, wenn auch für das Pflegepersonal gute Bedingungen geschaffen werden. Beim dritten Thema Wohnen schlug er vor, dass alle Kommunen im Landkreis wie in Waiblingen nur dort Bauland schaffen, wo sie die Grundstücke kaufen können. Das vierte Thema ist das Immobilienkonzept des Landkreises, das für die Waiblinger besonders interessant ist.

Marion Toboldt wurde auf den dritten Platz gewählt. Sie ist Verdi-Kreisvorsitzende und stellvertretende Vorsitzende des Personalrats der Stadt Waiblingen. Darum kann sie nicht für den Gemeinderat, aber für den Kreistag kandidieren. Die Krankenhäuser und die Situation des Pflegepersonals ist ihr ein besonders Anliegen.

Auf die weiteren Plätze der Kreistagsliste wählten die Mitglieder folgende Kandidatinnen und Kandidaten: Roland Wied, Anja Wenniger, Dr. Axel Bernd Kunze, Christina Dworacek-Hutzmann, Ulrich Scheiner, Sonja Buchholz, Urs Abelein, Lisa Sproll, Dieter Knauss, Bettina Süßmilch, Helmut Fischer und Lissy Theurer. Auch hier wählten die Mitglieder noch zwei Ersatzkandidaten: Christel Unger und Peter Schrade.

Die Kandidatinnen für die Ortschaftsräte in Beinstein, Bittenfeld, Hegnach, Hohenacker und Neustadt müssen von den Mitgliedern dort gewählt werden. Sie werden dem gesamten Ortsverein auf einer weiteren Mitgliederversammlung im März vorgestellt. Dort wird auch das Programm für die Kommunalwahl verabschiedet. Agnes Gabriel dankte Charly Bickel für seine souveräne Versammlungsleitung. Der gestand, dass er lieber die Versammlung geleitet habe, als die Stimmen der zahlreichen Wahlgänge auszuzählen. Er dankte darum seinerseits den vielen Mitgliedern der Zählkommisionen für ihre anstrengende Tätigkeit sowie Bettina Süßmilch, die das Protokoll geführt hatte, und Peter Schrade, der die amtlichen Formulare ausgefüllt und überwacht hatte, dass alle Daten korrekt waren.

 

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