Stauferkurier-Beitrag von Lissy Theuer

Veröffentlicht am 08.05.2021 in Stadtratsfraktion

Generation Lockdown –

ist das die Bezeichnung unserer jungen Generation?

Wir benötigen ganz dringend einen Fahrplan, zielgerichtet in die zeitnahe Zukunft.

Natürlich ist es sehr wichtig und richtig, aktuell alles dafür zu tun, dass unsere Kinder kurzfristig zurück an die Schulen und Kitas können, um Bildung und soziales Leben zu erfahren. Hierfür wird sehr viel Engagement fortwährend eingebracht. Die Einhaltung der Abstandsregeln und die regelmäßige Testung aller sind wichtige Bausteine, die wir - alle Generationen - in unseren Alltag einbinden können. Waiblingen und der Landkreis unterstützen uns als Bürger*innen mit kostenfreien Testmöglichkeiten.

Was macht diese Pandemie mit den Kindern/Jugendlichen? Wie sieht deren Zukunft aus? Inwieweit kann geholfen werden? Hier bedarf es zwingend eines Fahrplans mit Strategien, überzeugenden Konzepten und Umsetzungsmaßnahmen. Das unsere Kinder/Kindeskinder bereits im neuen Schuljahr spürbar die Chance bekommen, beständig geschützt lernen zu dürfen. Gezielt Lernrückstände aufzuarbeiten, unbeschwert zu spielen, sozialen Umgang wiederzuerlangen, diese zu pflegen, aber auch das Erlebte verarbeiten zu können. Hier muss jetzt angesetzt werden. Jetzt muss man mit der Planung starten, um mehr Stellen für Sozialarbeiter*innen und mehr Lehrkräften zu schaffen, damit eine individuelle Förderung in kleineren Klassen jetzt realisiert werden kann. In der Ganztagsbetreuung und in den Kitas ist ebenfalls eine Verstärkung des pädagogischen Personals notwendig.

Kinder sind unsere Zukunft und benötigen jetzt unsere Generationensolidarität!