von unserem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Klaus Riedel zum Thema Stadtentwicklung
Beim letzten digitalen SPD-Stammtisch stand auch das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ im Mittelpunkt der Diskussion. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie man das denn ohne neue Baugebiete auf der „Grünen Wiese“ schaffen möchte. Es geht.
Meine Frage nach der Art der Bebauung am Söhrenbergweg konnte oder wollte niemand von den Räten beantworten. Da sei man ja erst am Anfang der Überlegungen. Genau da liegt der Haken, an dem man die Entwicklung aufhängen muss.
Wer sich dieses Gebiet mal bei einem Spaziergang über die Äcker und Wiesen zwischen Galgenberg und Neustadt betrachtet, kann sich wohl kaum vorstellen, dass dort vor allem Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum entstehen sollen. Wem also dient dieses mögliche Baugebiet außer den jetzigen und zukünftigen Besitzern?
Werfen wir einen Blick zurück. Waiblingen wuchs in den bei den letzten Jahrzehnten um ca. 15%, also um ca. 8.000 Einwohner. Das ist ein enormes Wachstum und verlangt genauer hinzuschauen, wo und wie dies geschehen konnte. Nur wenige Gebiete ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien hier genannt:
Nicht wenig. Da kann einem richtig schwindlig werden. Doch das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ blieb weitgehend auf der Strecke. Es stellt sich also die Frage nach dem Entwicklungskonzept in unserer Stadt.
Einen Online-Stammtisch über das "Waiblinger Modell zur Baulandentwicklung" hat der Waiblinger SPD-Ortsverein am Dienstag, 11. Mai 2021 veranstaltet. Der Waiblinger Ortschaftsrat, Stadtrat und Kandidat für die Bundestagswahl, Urs Abelein, moderierte das Gespräch. Seit einigen Jahren entwickelt die Stadt Baugebiete nur nach dem sogenannten Waiblinger Modell. Dabei wird ein neues Baugebiet nur dann entwickelt, wenn alle Grundstücksbesitzer ihre Flächen vorher an die Stadt verkauft haben.
ist das die Bezeichnung unserer jungen Generation?
Wir benötigen ganz dringend einen Fahrplan, zielgerichtet in die zeitnahe Zukunft.
Natürlich ist es sehr wichtig und richtig, aktuell alles dafür zu tun, dass unsere Kinder kurzfristig zurück an die Schulen und Kitas können, um Bildung und soziales Leben zu erfahren. Hierfür wird sehr viel Engagement fortwährend eingebracht. Die Einhaltung der Abstandsregeln und die regelmäßige Testung aller sind wichtige Bausteine, die wir - alle Generationen - in unseren Alltag einbinden können. Waiblingen und der Landkreis unterstützen uns als Bürger*innen mit kostenfreien Testmöglichkeiten.
Was macht diese Pandemie mit den Kindern/Jugendlichen? Wie sieht deren Zukunft aus? Inwieweit kann geholfen werden? Hier bedarf es zwingend eines Fahrplans mit Strategien, überzeugenden Konzepten und Umsetzungsmaßnahmen. Das unsere Kinder/Kindeskinder bereits im neuen Schuljahr spürbar die Chance bekommen, beständig geschützt lernen zu dürfen. Gezielt Lernrückstände aufzuarbeiten, unbeschwert zu spielen, sozialen Umgang wiederzuerlangen, diese zu pflegen, aber auch das Erlebte verarbeiten zu können. Hier muss jetzt angesetzt werden. Jetzt muss man mit der Planung starten, um mehr Stellen für Sozialarbeiter*innen und mehr Lehrkräften zu schaffen, damit eine individuelle Förderung in kleineren Klassen jetzt realisiert werden kann. In der Ganztagsbetreuung und in den Kitas ist ebenfalls eine Verstärkung des pädagogischen Personals notwendig.
Kinder sind unsere Zukunft und benötigen jetzt unsere Generationensolidarität!
19.06.2026, 16:00 Uhr - 20.06.2026, 18:00 Uhr Landesparteitag SPD Baden-Württemberg
07.07.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Reflektion Landesparteitag
20.07.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr SPD Frauen
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