SPD Waiblingen

Nachgehakt oder einfach mal nachgedacht und genauer hingeschaut

von unserem Fraktionsvorsitzenden im Kreistag, Klaus Riedel zum Thema Stadtentwicklung

Beim letzten digitalen SPD-Stammtisch stand auch das Thema „bezahlbarer Wohnraum“ im Mittelpunkt der Diskussion. Dabei kommt immer wieder die Frage auf, wie man das denn ohne neue Baugebiete auf der „Grünen Wiese“ schaffen möchte. Es geht.

Meine Frage nach der Art der Bebauung am Söhrenbergweg konnte oder wollte niemand von den Räten beantworten. Da sei man ja erst am Anfang der Überlegungen. Genau da liegt der Haken, an dem man die Entwicklung aufhängen muss.

Wer sich dieses Gebiet mal bei einem Spaziergang über die Äcker und Wiesen zwischen Galgenberg und Neustadt betrachtet, kann sich wohl kaum vorstellen, dass dort vor allem Mehrfamilienhäuser mit bezahlbarem Wohnraum entstehen sollen. Wem also dient dieses mögliche Baugebiet außer den jetzigen und zukünftigen Besitzern?

Werfen wir einen Blick zurück. Waiblingen wuchs in den bei den letzten Jahrzehnten um ca. 15%, also um ca. 8.000 Einwohner. Das ist ein enormes Wachstum und verlangt genauer hinzuschauen, wo und wie dies geschehen konnte. Nur wenige Gebiete ohne Anspruch auf Vollständigkeit seien hier genannt:

  • Galgenberg II
  • Bäumlesäcker
  • Raisger
  • Berg Bürg
  • Münzgelände
  • Lenzhalde
  • Blütenäcker I und II
  • Andreästraße
  • Rötepark
  • Wasengelände
  • Karlstraße
  • Gerbergärten
  • Hoher Rain
  • Quelle in Beinstein
  • Ehemaliges Krankenhausgelände
  • Zahlreiche kleinere, jedoch kräftige Nachverdichtungen in Kernstadt und Ortschaften.

Nicht wenig. Da kann einem richtig schwindlig werden. Doch das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ blieb weitgehend auf der Strecke. Es stellt sich also die Frage nach dem Entwicklungskonzept in unserer Stadt.

Wie das "Waiblinger Modell" verändert werden kann

Einen Online-Stammtisch über das "Waiblinger Modell zur Baulandentwicklung" hat der Waiblinger SPD-Ortsverein am Dienstag, 11. Mai 2021 veranstaltet. Der Waiblinger Ortschaftsrat, Stadtrat und Kandidat für die Bundestagswahl, Urs Abelein, moderierte das Gespräch. Seit einigen Jahren entwickelt die Stadt Baugebiete nur nach dem sogenannten Waiblinger Modell. Dabei wird ein neues Baugebiet nur dann entwickelt, wenn alle Grundstücksbesitzer ihre Flächen vorher an die Stadt verkauft haben.

Stauferkurier-Beitrag von Lissy Theuer

Generation Lockdown –

ist das die Bezeichnung unserer jungen Generation?

Wir benötigen ganz dringend einen Fahrplan, zielgerichtet in die zeitnahe Zukunft.

Natürlich ist es sehr wichtig und richtig, aktuell alles dafür zu tun, dass unsere Kinder kurzfristig zurück an die Schulen und Kitas können, um Bildung und soziales Leben zu erfahren. Hierfür wird sehr viel Engagement fortwährend eingebracht. Die Einhaltung der Abstandsregeln und die regelmäßige Testung aller sind wichtige Bausteine, die wir - alle Generationen - in unseren Alltag einbinden können. Waiblingen und der Landkreis unterstützen uns als Bürger*innen mit kostenfreien Testmöglichkeiten.

Was macht diese Pandemie mit den Kindern/Jugendlichen? Wie sieht deren Zukunft aus? Inwieweit kann geholfen werden? Hier bedarf es zwingend eines Fahrplans mit Strategien, überzeugenden Konzepten und Umsetzungsmaßnahmen. Das unsere Kinder/Kindeskinder bereits im neuen Schuljahr spürbar die Chance bekommen, beständig geschützt lernen zu dürfen. Gezielt Lernrückstände aufzuarbeiten, unbeschwert zu spielen, sozialen Umgang wiederzuerlangen, diese zu pflegen, aber auch das Erlebte verarbeiten zu können. Hier muss jetzt angesetzt werden. Jetzt muss man mit der Planung starten, um mehr Stellen für Sozialarbeiter*innen und mehr Lehrkräften zu schaffen, damit eine individuelle Förderung in kleineren Klassen jetzt realisiert werden kann. In der Ganztagsbetreuung und in den Kitas ist ebenfalls eine Verstärkung des pädagogischen Personals notwendig.

Kinder sind unsere Zukunft und benötigen jetzt unsere Generationensolidarität!

Dr. Helmut Schuhmann zum 85. Geburtstag

Dr. Helmut Schuhmann

Ein Artikel aus dem Waiblinger Amtsblatt vom 29. April 2021.

„Baulandentwicklung in Waiblingen - Was bringt das Waiblinger Modell?“

Bitte beachten: Beginn 20:00 Uhr - nicht 19:00 Uhr, wie es heute in der Zeitung steht - das war ein Druckfehler - alle weitern Infos und Zugangsdaten unten!!!

Liebe Waiblinger Mitglieder,

gerne möchte ich Euch heute im Namen der Fraktion und des Vorstands zu unserem nächsten digitalen "Stammtisch" einladen.
Dieser findet am Dienstag, 11. Mai 2021, um 20 Uhr statt

Thema des Abends:
 „Baulandentwicklung in Waiblingen - Was bringt das Waiblinger Modell?“

Bei der Diskussion um neue Baugebiete schlagen die Wellen regelmäßig hoch. Dem Wunsch nach intakter Landschaft und Erhalt der natürlichen Umwelt stehen der Mangel an Wohnraum und der Wunsch nach Baumöglichkeiten gegenüber. Legitime Interessen der Grundstückseigentümer und der Bauwirtschaft stellen die Stadt vor schwierige Herausforderungen. Aus aktuellem Anlass (Gebiet Sörenberg Weg in Neustadt) wollen wir das Thema ausleuchten und auch das „Waiblinger Baulandmodell“ auf den Prüfstand stellen.

Input gibt der Vorsitzende der SPD-Gemeinderatsfraktion Roland Wied, die Moderation übernimmt unser Kandidat für die  Bundestagswahl, Stadtrat und Ortschaftsrat Urs Abelein.

Wir freuen uns über Eure Fragen und Anregungen zu diesem Thema

Wir würden uns sehr freuen, wenn viele von Euch dabei sind.
Gerne könnt Ihr die Einladung an interessierte Freundinnen und Freunde weitergeben

Untenstehend - bei Weiterlesen - findet Ihr die Zugangsdaten. 
 

Eine Teilnahme - nur über Telefon - ist auch möglich.

Herzliche Grüße 

Agnes Gabriel

Foto: Bernd Salzer