Der Gemeinderat hat beschlossen, dass das zur Bebauung anstehende Gelände der ehemaligen Volkshochschule an der Karlstraße nicht nur gewerblichen Bauträgern angeboten werden soll, sondern auch private Baugruppen eine Chance erhalten sollen.
Wir veröffentlichen die Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Entwicklung des Baugebiets Karlstraße und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.
... zum Artikel "Vielfalt, die es gibt, anerkennen!"
der Waiblinger Kreiszeitung vom 17. Juni 2015, Seite C1
Es ist schon verrückt, worüber sich Menschen empören können. Der von einigen unserer Spezies ach so geschmähte Aktionsplan für Akzeptanz und gleiche Rechte sagt dem Sinne doch nichts Anderes als das, was seit 1949 im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht. Dass es trotzdem im 21. Jahrhundert immer noch notwendig ist, einen solchen Aktionsplan aufstellen zu müssen, ist das eigentliche Ärgernis. Von daher hat unsere Sozialministerin Katrin Altpeter Recht, wenn sie sagt, dass es in Sachen Toleranz und Akzeptanz sehr wohl noch Nachholbedarf gibt.
Ich freue mich, dass an der Gemeinderatssitzung am 7. Mai die Sanierung des Neustädter Hallenbades beschlossen wurde. Jedoch finde ich es auch wichtig und richtig, dass in der Sitzung noch einmal auf die daraus resultierenden Folgekosten hingewiesen wurde. Denn darüber sollte man sich immer im Klaren sein, die Waiblinger Bäder werden nicht wirtschaftlich betrieben werden können. Genauso wenig wie es erstrebenswert ist, einen Kindergarten oder eine Schule nur unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu betreiben. Man muss bei der Betrachtung der Kosten eines Bads, vorrangig den sozialen Nutzen für die Stadt sehen. Die Kinder haben eine ausreichende Möglichkeit schwimmen zu lernen und Vereine bekommen genügend Trainingszeiten, in welchen sie wertvolle Arbeit leisten.
Über die Situation der Asylbewerber in Waiblingen und das neue Kreiskrankenhaus haben die Mitglieder der Waiblinger SPD bei ihrer Jahreshauptversammlung am 8. Mai 2015 diskutiert. Außerdem haben sie die Waiblinger Delegierten für den Kreisparteitag neu gewählt. Zu Beginn erinnerte der Vorsitzende Jörg Buchholz daran, dass die Mitgliederversammlung genau 70 Jahre nach Ende des zweiten Weltkriegs stattfindet. Er resümierte, dass die Mehrheit der Deutschen diesen Tag lange nur als Tag der Niederlage sehen konnten. Erst die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizäcker zum 40. Jahrestag 1985 zeigte, dass auch konservative Bürger an dem Tag zunehmend die positiven Folgen sahen. Der Ortsverein hat in den vergangenen Jahren immer wieder Veranstaltungen zur NS-Vergangenheit gemacht. Nachdem der Ortsverein vor einiger Zeit eine Podiumsdiskussion und einen Theaterbesuch zum Hitlerattentäter Georg Elser veranstaltet hatte, sahen sich die Mitglieder am 18. April bei einem gemeinsamen Kinobesuch die neue Verfilmung seiner Biographie an. Buchholz berichtete, dass ein Kinobetreiber in Burladingen nach Drohungen rechter Gewalttäter den Film aus dem Programm genommen habe, was zeige, wie politisch notwendig die Beschäftigung mit der Vergangenheit bleibt. Dazu gehöre auch die Erinnerung an Alfred Leikam, an den nun auf Antrag der Gemeinderatsfraktion auch in Waiblingen eine Straße erinnern wird. Am 10. Juli wird der Ortsverein eine kostenlose Stadtführung zum Thema „Waiblingen in der NS-Zeit“ anbieten.
In der letzten Woche wurde im Gemeinderat über die Kindergartenbedarfsplanung abgestimmt. Auch wenn der Ausbau der Ganztages- und Kleinkindbetreuung bedeutet, dass eingruppige Kindergärten geschlossen werden könnten, fördern wir doch auch durch den gleichzeitigen Ausbau der mehrgruppigen Kindergärten eine Flexibilisierung der Öffnungszeiten und damit auch weiter die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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