Eine Diskussion zu den Lehren aus dem Filderdialog veranstaltete die Waiblinger SPD am Donnerstag, 25. Juli 2013, im Kulturhaus Schwanen. Auf dem Podium saßen Frank Distel von der Schutzgemeinschaft Filder und SPD-Stadtrat in Ostfildern, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Regionalrat und Fellbacher Stadtrat Harald Raß sowie der SPD-Bundestagskandidat im Wahlkreis Waiblingen, Alexander Bauer. Bei seiner Begrüßung betonte der Waiblinger SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Riedel, dass es die Waiblinger SPD immer gewagt habe, alle Meinungen zu Stuttgart 21 zu Wort kommen zu lassen. Auch dies bedeute mehr Demokratie wagen.
In der nächsten Woche wird der Gemeinderat einschneidende Änderungen der Waiblinger Schullandschaft auf den Weg bringen. Mit entsprechenden Anträgen an das Land soll die Umwandlung der Friedensschule sowie der Staufer- und der Salier- Grund- und Werkrealschule in Gemeinschaftsschulen ermöglicht werden. Diese drei Schulen haben sich in einem intensiven, sowohl schulintern als auch mit dem Schulträger geführten Diskussionsprozess dafür entschieden, die von der Landesregierung gebotene Chance zu nutzen und sich neu aufzustellen.
Lösungen für das Verkehrschaos am Staufer-Schulzentrum suchten die Teilnehmer des Bürgerstammtischs der Waiblinger SPD am 17. Juni 2013. Die zahlreichen Busse, Radfahrer und Elternautos sorgen in der Mayenner Straße jeden Morgen für ein Verkehrschaos. Aus eigener Betroffenheit hatte darum SPD-Vorstandsmitglied Sebastian Seelow das Thema für den Stammtisch vorgeschlagen und mit Fotos von der Situation die Diskussion eröffnet.
Wir können dankbar sein, dass wir in Waiblingen um das große Wasser herumgekommen sind. Dass der Rosenmarkt dann doch noch verlegt werden musste, hatte gar eine gute Seite: Stände um unser Kleinod, um Galerie und Kunstschule herum angeordnet, boten ganz eigenen Flair. So viel urbanes Leben, Kunsthandwerk und Menschen dort, zeitigten eine schöne Atmosphäre.
Die Industrialisierung, die bisher größte Umwälzung in der Menschheitsgeschichte, hat in Waiblingen erst spät Einzug gehalten. Die Gründe dafür schilderte Klaus Scheiner auf einem Stadtrundgang der Waiblinger SPD aus Anlass ihres 125-jährigen Bestehens am Samstag, 8. Juni 2013. Der Grund dafür war die Zersplitterung Deutschlands in Klein- und Kleinststaaten, die schon durch die vielen Zollkontrollen und unterschiedlichen Währungen einen wirtschaftlichen und technischen Fortschritt unmöglich machen. Und so schuf erst der „dicke böse Friedrich“ die Voraussetzungen für das technische Zeitalter, indem er sich auf die Seite Napoleons schlug und so Württemberg wesentlich vergrößern konnte. Den Beinamen bekam König Friedrich von Württemberg vom Volk wegen seines Leibesumfangs und weil er demonstrativ zeigte, dass es ihn gleichgültig war, wenn seine Untertanen in Napoleons Diensten starben, so lang es ihm gut ging.
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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