von unserem Fraktionsvorsitzenden Roland Wied, 1.11.2021
Im Juni 2020 hat der Gemeinderat Richtlinien für mehr Bürgerbeteiligung beschlossen.
Mit dieser „informellen Bürgerbeteiligung“ sollte Einwohnern und Einwohnerinnen
niederschwellig eine zusätzliche Möglichkeit eröffnet werden, bestimmte Themen in den Focus zu rücken und eine Befassung der Verwaltung, des Gemeinderats und damit auch der Öffentlichkeit zu erzwingen. Jede und Jeder kann durch einfachen Brief an den Oberbürgermeister ein Verfahren beantragen.
Über die Einleitung entscheidet zwar letztendlich der Gemeinderat, falls aberdas Ansinnen nicht völlig abwegig ist, wird sich der Gemeinderat mit einer Ablehnung schwer tun.
von Jürgen Hestler, unserem Kreisvorsitzenden
Ein Defibrillator (AED) kann Leben retten. Ein solches Gerät ist ein wichtiger Bestandteil der Rettungskette bei akutem Herzversagen. Wir brauchen mehr davon. Am besten öffentlich zugänglich rund um die Uhr sieben Tage die Woche.
Viele „Defis“ sind gut. Begleitende Maßnahmen noch besser. Wir brauchen mehr ausgebildete Ersthelfer, eine gesicherte technische Betreuung der Geräte und Menschen, die keine Hemmungen haben, ein solches „Defi“ auch anzuwenden. Denn „Defi kann eigentlich jede(r)“.
Es geht auch darum, aufzuzeigen, dass um das Defi herum noch weitere begleitende Maßnahmen notwendig sind. Deshalb sollte unsere Aktion auch „DefiPLUS“ heißen. Wobei das „PLUS“ durchaus zweideutig gemeint ist. Das „Defi“ könnte der Aufhänger (Transportmedium) für eine weitere Verbesserung der Rettungskette sein. Man muss auch an das Marketing denken.
Wir müssen anerkennen, dass potentielle Spender eher für ein konkretes Projekt (Gerät) spenden als auf eine anonyme Kontonummer. Und wir brauchen eine Organisation, die für die technische Betreuung der öffentlichen Geräte und für die App, auf der alle AED-Geräte (auch private?) eingezeichnet sind, zuständig ist.
Aus der Backnanger Kreiszeitung vom 22.10.2021, Autor, Kornelius Fritz, in Stadt und Kreis
Das Defi-Netz soll dichter werden
Dank der beherzten Hilfe seiner Sportkameraden und eines Defibrillators vor Ort hat Jürgen Hestler einen Herzstillstand überlebt. Nun setzt sich der SPD-Kreisrat dafür ein, dass mehr von denlebensrettenden Geräten angeschafft werden. In Backnang gibt es dafür schon konkrete Pläne.
BACKNANG/WEISSACH IM TAL. Jürgen Hestler hat nicht mehr viele Erinnerungen an den 16. September. Wie jede Woche hatte sich der pensionierte Lehrer an diesem Donnerstag mit ehemaligen Kollegen zum Sport in der Bize-Halle in Weissach im Tal getroffen. Hestler weiß noch, dass er beim abschließenden Fußballspiel ein Tor geschossen hat und später von einem Ball am Kopf getroffen wurde. Was dann passierte, kennt er nur aus Erzählungen: Plötzlich brach Jürgen
Hestler zusammen und verlor das Bewusstsein, sein Herz hörte auf zu schlagen. Dass er heute noch lebt, verdankt der 71-Jährige einer Rettungskette, die geradezu mustergültig
funktioniert hat. Einer der Sportkameraden begann sofort mit der Herzdruckmassage, ein anderer alarmierte den Rettungsdienst und holte den Defibrillator, der im Foyer der Sporthalle hängt. Sebastian Wörner war zu diesem Zeitpunkt zu Hause in Backnang-Heiningen, als sein Handy Alarm schlug. Wörner ist einer von rund 200 „Helfern vor Ort“ (siehe Infobox), die bei lebensbedrohlichen
Notfällen von der Leitstelle informiert werden. Wörner, wie Hestler von Beruf Lehrer, sprang sofort ins Auto und traf noch vor dem Rettungsdienst an der Sporthalle ein. Der ausgebildete Rettungs-sanitäter, der sich ehrenamtlich beim DRKOrtsverein Backnang engagiert, löste die Laien bei der Reanimation ab und überbrückte die Minuten, bis Rettungswagen und Notarzt eintrafen.
Nach mehreren Elektroschocks mit dem Defibrillator begann Jürgen Hestlers Herz schließlich wieder zu schlagen und er konnte ins Krankenhaus nach Winnenden gebracht werden.
Dort wachte er erst einen Tag später auf der Intensivstation wieder auf.
Vom 7. Oktober 2021
Demokratie leben - heißt wählen gehen! VIELEN DANK an alle Wählerinnen und Wähler, die sich mit Ihren Stimmen an den diesjährigen Wahlen so zahlreich beteiligt haben.
Jetzt heißt es, nach einem langen und anstrengenden Wahlkampf, für die neu gewählten, ihrem Mandat gerecht zu werden und für alle nicht gewählten bzw. auch die zahlreichen tatkräftigen Unterstützer im Wahlkampf, wieder zurück ins alltägliche Leben zu finden.
Das bedeutet für die Kommunalpolitik, dass wir da weitermachen, wo wir vor der Sommerpause aufgehört haben.
Im Folgenden der Beitrag von Urs Abelein vom 27. September 2021 auf seiner Facebookseite - nochmals Danke an Urs, sein Wahlteam und alle weiteren Unterstützerinnen und Unterstützer.
Gewinner der Herzen“. Danke für diesen Spruch und die Wertschätzung, die ich gestern Abend bei der Wahlparty von meinem Team erhalten habe. Auch wenn es leider nicht in den Bundestag gereicht hat. Danke für den großen überparteilichen Zuspruch und die breite Unterstützung für meinen Wahlkampf in den letzten Monaten.
Als ich meine Bereitschaft zur Kandidatur für den Bundestag öffentlich gemacht habe, war es kaum vorstellbar gegen den etablierten CDUler Pfeiffer das Direktmandat zu gewinnen. Erst durch seinen Rückzug aufgrund diverser Interessenskonflikte seiner Nebentätigkeiten entstand eine reale Chance, das Direktmandat zu gewinnen. Dafür habe ich alles gegeben. Am Ende hat es leider trotzdem nicht gereicht. Es war trotzdem das zehntbeste Erststimmenergebnis für die SPD in Baden-Württemberg. Darauf bin ich ein bisschen stolz.
Ich danke allen Wählerinnen und Wählern für das Vertrauen beim . Ich werde insbesondere den vielen persönlichen Zuspruch mit meinem besonderen
nicht vergessen.
Ich bereue den Schritt keinen Millimeter. Ihr könnt Euch sicher sein, dass ich mir weiterhin treu bleibe und mein kommunalpolitisches Engagement fortsetzen werde. Das wird mir auch weiterhin viel Freude bereiten. Ehrliche und authentische Politik sind mir ein Herzensanliegen. Und mal schauen wie die Welt in 4 Jahren aussieht.
Ich gratuliere Christina Stumpp und Stephan Seiter zum Mandat und wünsche ihnen als MdBs ein glückliches Händchen.
Foto: Agnes Gabriel
15.09.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Jahreshauptversammlung
21.09.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr 2. SPD-Mandatsträgertreffen 2026
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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