SPD Waiblingen

Waldspaziergang der Waiblinger SPD im Hartwald in Waiblingen Hegnach am 17. Juli 2020

Selbstverständlich war das Thema Nord-Ost-Ring ein wichtiges Thema bei unserer Wanderung.

Unsere Priorität ist es - für die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder -
für die Natur und damit auch für "einigermaßen" gute Luft zu sorgen.

Ganz abgesehen davon sind durch die Corona-Krise viele Menschen in finanziell existentielle Not geraten. Da wird Finanzhilfe dringend gebraucht.

Das sind nur zwei, aber wichtige Gründe, warum wir uns von der Waiblinger SPD gegen eine Planung des Nord-Ost-Rings einsetzen.

Agnes Gabriel, Ortsvereinsvorsitzende

Stadträtin Lissy Theurer, Amtsblatt vom 16.07.2020

Über die Verkehrssituation in Waiblingen und Ortschaften wird aktuell in den Gemeinderatsgremien gerungen. In diesem Zuge wurde der aktuelle Verkehrsstrom durch Neustadt gemessen: Dieser liegt momentan bei ca. 17.400 Kraftfahrzeugen täglich (2013 = 13.200 KFZ). Die damals erstellte Prognose für 2020 lautete 15.500 KFZ.  Somit liegt der Verkehrsstrom aktuell um fast 50% höher als im max. Fall erwartet pro Tag. Dieser Zustand ist für Neustadt aber auch für Waiblingen bis Bittenfeld nicht mehr verantwortbar.

Ein erster wichtiger Schritt ist ein Kreisel an der Kreuzung Klingelestalstraße. Wir freuen uns sehr, dass der Ortschaftsrat die Verwaltung mehrheitlich mit der konkreten Planung eines Kreisverkehrs beauftragt hat. Diesem Planungsauftrag muss nächste Woche noch der Gemeinderat zustimmen. Ein wesentlicher Faktor bei einem Kreisverkehr ist die Drosselung der Geschwindigkeit auf ca. 30 km/h.

Ganzheitlich betrachtet wollen wir die 30 km/h auch auf den gesamten Ortsdurchfahrten, denn nur so kann eine sichere, zukunftsorientierte Infrastruktur entstehen – und das für alle! So soll die Lebens- und Gesundheitsqualität für Kinder, Fußgänger, Radfahrer, KFZ-Fahrer und Anwohner deutlich erhöht werden.

Laut dem IFEU-Institut „hat eine Geschwindigkeitsdrosselung von 50km/h auf 30 km/h den gleichen Erfolg wie die Halbierung des Verkehrs!“ Für uns als SPD-Fraktion zeigt das, dass hier noch lange nicht zu Ende gedacht ist! Eine kürzlich ganz spontan entstandene Bürgerbefragung weist uns außerdem sehr deutlich darauf hin, wie wichtig der Kontakt beziehungsweise Austausch mit und das Hören der Wünsche der Bürger ist. Diese Herangehensweise wollen wir für weitere Themen aufgreifen.

4 Ampeln oder ein Kreisel? in Neustadt?

Waiblingen-Neustadt den 05.07.2020

Eine gemeinsame Erklärung von Lissy Theurer, Tobias Märtterer und Urs Abelein

Während in Hohenacker die Umsetzung der neuen Verkehrskonzeption in vollem Gange ist, tut sich in Neustadt noch nicht viel. Die Situation in Neustadt hat sich festgefahren.

Die überwiegende Mehrheit des Neustädter Ortschaftsrates macht sich für einen Kreisverkehr an der Kreuzung Hauptstraße, Klinglestalstraße, Ringstraße stark.

Wohingegen die Verwaltung die aktuelle Teilsignalisierung in eine Vollsignalsisierung umbauen möchte, das heißt eine Kreuzung, bei der alle auf den Kreuzungspunkt zuführenden Straßen durch eine Ampel geregelt werden sollen. Hauptgrund für die Ablehnung des Kreisverkehrs von Seiten der Verwaltung ist eine nicht verfügbare private Grundstücksfläche, die aus Sicht der Stadtverwaltung Grundvoraussetzung für die bisherige Planung ist. Mit planerischen Visionen sehen wir dieses Problem als lösbar an. Pro-Velo hat hierzu bereits einen sehr guten Vorschlag vorgebracht. Auch eine mögliche Verkleinerung des Kreiseldurchmessers z.B. auf 26 Meter ist für uns noch nicht ausreichend untersucht.

Den Vorschlag der Vollsignalisierung lehnen wir entschieden ab. Eine Kreuzung wie sie die Verwaltung vorschlägt, hätte man vielleicht in den 70er Jahren so geplant. Heute sind wir um einiges weiter. Studien zeigen uns, dass Knotenpunkte mit einem Kreisverkehr zu zahlenmäßig geringeren sowie zu weniger heftigen Unfällen führen. Auch lässt sich an einem Kreisverkehr der Radverkehr um einiges einfach er in das Verkehrsgeschehen integrieren. Durch den Wegfall der aktuell bestehenden bzw. für die Variante der Vollsignalisierung notwendigen Linksabbiegespuren gewinnen wir bei der von uns bevorzugten Variante Kreisverkehr wertvollen Raum, den wir entweder für eine Begrünung des Straßenraums oder für den dringend notwendigen Radweg entlang der mit ca. 17.400 KfZ/Tag stark belasteten Hauptstraße verwenden können. Mit einem Kreisverkehr haben wir ein wirksames Mittel, um die Geschwindigkeit im Bereich der Senke deutlich zu reduzieren. Ganz einfach, durch einen Kreisel kommt man praktisch nicht schneller als mit 30 km/h.

Die Tafel in Waiblingen von Lissy Theurer, Stadträtin für die SPD-Fraktion in Waiblingen

Lissy_Tafel

In den vergangenen Monaten durfte ich die Tafel Waiblingen bei Ihrer Arbeit unterstützen, denn vor allem während der Corona-Zeit waren die Helfer-/innen dort überaus beschäftigt. Diese Erfahrung war nachhaltig beeindruckend für mich, daher möchte ich mich bei den Verantwortlichen für diese tolle Möglichkeit und ihren dauerhaften, unermüdlichen Einsatz bedanken!

Schulen: Digitalisierung als Allheilmittel? Ein Beitrag von Stadtrat Dr. Peter Beck

Im Zuge der Corona-Pandemie hört man immer häufiger ein Wehklagen über die mangelnde digitale Ausstattung der Schulen. Es mag ja durchaus sein, dass die elektronische Vernetzung der Schulen zu wünschen übrig lässt und ein Ausbau – insbesondere der digitalen Infrastruktur – notwendig ist. Tatsächlich fehlen oft Endgeräte, um elektronische Medien im Unterricht sinnvoll einzusetzen. Aber die Botschaft, die die aktuelle Diskussion hinterlässt, ist eine andere. Hier wird der Eindruck vermittelt, mit der Digitalisierung werden alle Schwierigkeiten, mit denen die Schulen in den vergangenen Jahren zu kämpfen hatten, mit einem Mal gelöst. Digitalisierung als Allheilmittel.

 

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