SPD Waiblingen

Zur Diskussion - Pressemitteilung der Arge Nord-Ost

Nordostring-Tunnel – Chance oder Risiko?

14.2.2020

ARGE Nord-Ost: Auch bei einem Nordostring-Tunnel dürfen die Nachteile die Vorteile nicht überwiegen.

Am 20.1.2020 hatte ein Industriekonsortium, bestehend aus den Firmen Bosch, Lapp, Stihl und Trumpf, unterstützt von Daimler, Kärcher und Mahle, der Öffentlichkeit Pläne für einen weitgehend im Tunnel geführten Nordostring vorgestellt. Durch die unterirdische Führung soll vor allem die wertvolle Landschaft geschont werden. Dies hat die ARGE Nord-Ost e.V. stets gefordert und begrüßt es daher sehr, dass nun auch die Industrie das Erholungsgebiet als sehr wertvoll und unbedingt schützenswert einstuft.

Politischer Aschermittwoch am 26.02.2020

Hubertus_Heil

Politischer Aschermittwoch in Ludwigsburg,
Danke an Sascha Binder, Andreas Stoch und Hubertus Heil für die engagierten Reden und Danke natürlich an alle, die
zum Gelingen dieser gut besuchten Veranstaltung im Forum in Ludwigsburg beigetragen haben.

Foto: Jörg Buchholz

Landschaftsmodell Nord-Ost-Ring - von Roland Wied, Fraktionsvorsitzender

Landschaftsmodell Nord-Ost-Ring

Herr Dr. Rüdiger Stihl hat ein „Alternativkonzept“ für den Nord-Ost-Ring vorgelegt. Diese Initiative ist ausdrücklich zu begrüßen. Begründet wurde diese Initiative mit der Notwendigkeit für eine sinnvolle Verkehrslösung, die einerseits zur Bewältigung des enormen Güterverkehrs auf der Straße, andererseits für die Beschäftigen zur Erreichung ihrer Arbeitsplätze erforderlich sei.

Für den Gütertransport gibt es zum LKW und zur Straße zumindest kurzfristig kaum eine Alternative. Ob hier allerdings ein Nord-Ost-Ring viel hilft, wäre zu diskutieren. Für Fahrten zum Arbeitsplatz allerdings ist ein Nord-Ost-Ring sicherlich nicht erforderlich, hier steht als Alternative der ÖPNV, der in vieler Hinsicht noch optimiert werden kann, zur Verfügung.

Das Alternativkonzept erkennt an, dass nicht nur für den Individualverkehr, sondern auch für öffentliche Verkehrsverbindungen enormer  Nachholbedarf besteht und dass der fortschreitenden Zerstörung der Landschaft Einhalt geboten werden muss.

Das vorgelegte Konzept wurde von bedeutenden Firmen unterstützt. Es wäre durchaus hilfreich und interessant zu erfahren, welche konkreten Verbesserungen sich die einzelnen Firmen ganz konkret für ihre Betriebe und die einzelnen Standorte versprechen.

Wie sollen die Unternehmen auf die Energiewende reagieren?

VA_Knauß

Dieter Knauß kritisierte auf einer Diskussionsveranstaltung des Waiblinger SPD-Ortsvereins am 14. Februar 2020 im Forum Mitte die Arbeitgeber scharf. Jetzt Stellen abzubauen sei der übliche Reflex in der Krise, aber völlig falsch. Die Unternehmen der Autobranche müssten jetzt neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Mitarbeiter weiterbilden betonte der langjährige Gewerkschaftssekretär und Mitlied der IG Metall und der Waiblinger SPD. Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen, auf denen sich die Waiblinger SPD mit diesem für die Region zentralen Thema befasst.

Foto: Marion Toboldt

Beschäftigung auch in der Energiewende sichern! am 14. Februar 2020 im Forum Mitte / Waiblingen

Dieter_Knauß

Beschäftigung auch in der Energiewende sichern: Informativ, mit vielen Fakten, nachdenklich stimmend, fundiert, mit vielen Ideen, Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigend – so war der Informationsabend mit Dieter Knauß, Vorsitzender des IG Metall Kontrollausschusses, am 14. Februar 2020 im Forum Mitte. DANKE!!!

Die Verbindung von Klimaschutz und Beschäftigungssicherung ist möglich. Dies setzt aber Informationen über die Klimaschutzziele und die Maßnahmen, diese zu erreichen - vor allem zur Reduzierung von CO2-Emissionen - voraus. Für die „Automobilregion Stuttgart“ bedeutet dies tiefgreifende Veränderungen. Deren Auswirkungen auf die bei uns bestehende Wirtschaftsstruktur und die dort Beschäftigten müssen ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Diese Auswirkungen wirken bis tief in die Kommunen, deren Steuereinnahmen- und Ausgaben. Rechtzeitiges Handeln, um Zukunftsperspektiven für davon Betroffene zu schaffen, müssen - wie der Klimaschutz - als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden.

Die Veranstaltung war der Auftakt, die grundsätzliche Bedeutung und die Notwendigkeit der Verbindung von Klimaschutz und Beschäftigungssicherung aufzuzeigen.

Foto: Jörg Buchholz

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