Wer hätte noch vor wenigen Tagen gedacht,dass sich unsere Gesellschaft so radikal „herunterfahren“ lässt und sich damit unser
Alltag so grundlegend ändert.
Keiner kann verlässlich sagen, was kommt.
Wer weiß, ob bei Veröffentlichung dieser Zeilen schon Hoffnung aufkeimt oder die Unsicherheit zunimmt.
Auch in der Waiblinger Kommunalpolitik können keine weitreichenden Entscheidungen mehr getroffen werden.
Die Gemeinderatsklausur, auf der wir uns mit grundsätzlichen
Fragen befassen wollten, musste vorläufig entfallen.
Das tägliche Krisenmanagement sehe ich bei unserem Oberbürgermeister in guten Händen, getragen von einem hohen Maß an Umsicht und Verantwortungsbewusstsein.
Die aktuelle Krise macht aber auch den Wert stabiler staatlicher Strukturen und eines verlässlichen Sozialstaates deutlich.
Ich hoffe, dass diejenigen, die ständig einen Spaltpilz in die Gesellschaft treiben wollen, etwas weniger Aufmerksamkeit erfahren.
Gelegentlich staunt man, mit welcher Rigorosität staatliche Hilfen eingefordert werden, gerade von denjenigen, die bei jeder Gelegenheit staatliches Handeln zurückdrängen wollen. Man kann nur hoffen, dass die staatlichen Hilfen auch wirklich bei denjenigen ankommen, die um ihre Existenz kämpfen müssen.
Man mache sich nichts vor, die jetzt aufgenommenen Schulden müssen wieder zurückgezahlt werden. Daran werden wir auch diejenigen erinnern müssen, die Steuern für eine Zumutung halten oder gar ihre Gewinne vor dem Fiskus verschieben oder sich über die Einführung von Kassenbons lustig machen.
Die aktuelle Situation ist für uns alle neu. Bis vor 3 Wochen haben die meisten nicht mit solchen Einschränkungen in das öffentlichen Leben und unsere Freiheit gerechnet. Aber die „Corona-Krise“ ist da. Lasst uns schauen, dass wir das Beste daraus machen. Aus meiner Sicht war eine solche globale Krise nicht vorhersehbar. Hätten wir es gewusst, hätten wir im Vorfeld Maßnahmen ergreifen können, welche eine derartige Ausbreitung des Virus zumindest verlangsamt hätte. Diese frühzeitigen Maßnahmen wären mit Sicherheit weniger einschränkend gewesen als die nun notwendigen.
Der Gast beim diesjährigen Maultaschenessen der Waiblinger SPD, der Juso-Landesvorsitzende Pavlos Wacker, musste aus Krankheitsgründen leider kurzfristig
absagen. Für ihn sprangen spontan zwei Mitglieder der Waiblinger SPD ein: Jula Hutzmann, die zur Zeit bei den Jusos und im SPD-Ortsvereinsvorstand aktiv ist. Und
Klaus Riedel, der von 1972 bis 1975 Landesvorsitzender der baden-württembergischen Jusos war. Der Ortsverein lies sich durch die Absage nicht entmutigen, verlegte das Essen in einen kleineren Raum und feierte in kleinerem Rahmen.
Unser traditionelles Maultaschenessen am 7. März 2020 – diesmal in der FSV Gaststätte Zum Sportpark in Waiblingen.
Unser Referent, Pavlos Wacker musste leider aus dringenden Gründen kurzfristig absagen.
Er wird zu einem späteren Zeitpunkt zu einer Veranstaltung nach Waiblingen kommen.
Spontan eingesprungen ist Jula Hutzmann, die über die Struktur der Jusos informiert hat und darüber, was ihr bei der politischen Arbeit mit den Jusos besonders wichtig ist.
Spontan eingesprungen ist auch Klaus Riedel, der über seine Juso-Zeit in den 70-ger Jahren erzählt hat. Einige der Anwesenden haben diese Zeit miterlebt. Für andere, die noch nicht so lange dabei sind, war es sehr interessant zu hören, wie es damals war.
Danke an beide dafür.
Danke auch an Klaus Riedel für das Organisieren und Gerda Riedel und Teresa Santamaria für die Vorbereitung des (sehr guten) Essens.
Und danke an die FSV Gaststätte Zum Sportpark –
insbesondere Frau Lapelosa, für die freundliche Unterstützung.
Foto: Teresa Santamaria
19.06.2026, 16:00 Uhr - 20.06.2026, 18:00 Uhr Landesparteitag SPD Baden-Württemberg
07.07.2026, 19:00 Uhr - 21:30 Uhr Reflektion Landesparteitag
20.07.2026, 19:30 Uhr - 21:30 Uhr SPD Frauen
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