Landschaftsmodell Nord-Ost-Ring
Herr Dr. Rüdiger Stihl hat ein „Alternativkonzept“ für den Nord-Ost-Ring vorgelegt. Diese Initiative ist ausdrücklich zu begrüßen. Begründet wurde diese Initiative mit der Notwendigkeit für eine sinnvolle Verkehrslösung, die einerseits zur Bewältigung des enormen Güterverkehrs auf der Straße, andererseits für die Beschäftigen zur Erreichung ihrer Arbeitsplätze erforderlich sei.
Für den Gütertransport gibt es zum LKW und zur Straße zumindest kurzfristig kaum eine Alternative. Ob hier allerdings ein Nord-Ost-Ring viel hilft, wäre zu diskutieren. Für Fahrten zum Arbeitsplatz allerdings ist ein Nord-Ost-Ring sicherlich nicht erforderlich, hier steht als Alternative der ÖPNV, der in vieler Hinsicht noch optimiert werden kann, zur Verfügung.
Das Alternativkonzept erkennt an, dass nicht nur für den Individualverkehr, sondern auch für öffentliche Verkehrsverbindungen enormer Nachholbedarf besteht und dass der fortschreitenden Zerstörung der Landschaft Einhalt geboten werden muss.
Das vorgelegte Konzept wurde von bedeutenden Firmen unterstützt. Es wäre durchaus hilfreich und interessant zu erfahren, welche konkreten Verbesserungen sich die einzelnen Firmen ganz konkret für ihre Betriebe und die einzelnen Standorte versprechen.
Dieter Knauß kritisierte auf einer Diskussionsveranstaltung des Waiblinger SPD-Ortsvereins am 14. Februar 2020 im Forum Mitte die Arbeitgeber scharf. Jetzt Stellen abzubauen sei der übliche Reflex in der Krise, aber völlig falsch. Die Unternehmen der Autobranche müssten jetzt neue Geschäftsmodelle entwickeln und ihre Mitarbeiter weiterbilden betonte der langjährige Gewerkschaftssekretär und Mitlied der IG Metall und der Waiblinger SPD. Die Veranstaltung war der Auftakt zu einer Reihe von Diskussionsveranstaltungen, auf denen sich die Waiblinger SPD mit diesem für die Region zentralen Thema befasst.
Foto: Marion Toboldt
Beschäftigung auch in der Energiewende sichern: Informativ, mit vielen Fakten, nachdenklich stimmend, fundiert, mit vielen Ideen, Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigend – so war der Informationsabend mit Dieter Knauß, Vorsitzender des IG Metall Kontrollausschusses, am 14. Februar 2020 im Forum Mitte. DANKE!!!
Die Verbindung von Klimaschutz und Beschäftigungssicherung ist möglich. Dies setzt aber Informationen über die Klimaschutzziele und die Maßnahmen, diese zu erreichen - vor allem zur Reduzierung von CO2-Emissionen - voraus. Für die „Automobilregion Stuttgart“ bedeutet dies tiefgreifende Veränderungen. Deren Auswirkungen auf die bei uns bestehende Wirtschaftsstruktur und die dort Beschäftigten müssen ins Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden. Diese Auswirkungen wirken bis tief in die Kommunen, deren Steuereinnahmen- und Ausgaben. Rechtzeitiges Handeln, um Zukunftsperspektiven für davon Betroffene zu schaffen, müssen - wie der Klimaschutz - als gesellschaftliche Aufgabe verstanden werden.
Die Veranstaltung war der Auftakt, die grundsätzliche Bedeutung und die Notwendigkeit der Verbindung von Klimaschutz und Beschäftigungssicherung aufzuzeigen.
Foto: Jörg Buchholz
Die SPD-Fraktion hatte bereits zum Haushalt 2019 angeregt, die Verlegung des Forum Nord ins Mikrozentrum zu prüfen Baubürgermeister Schienmann hat vergangenen Mittwoch bei der Bürgeraktion Korber Höhe berichtet, dass die Untersuchungen abgeschlossen und Verhandlungen mit dem Eigentümer erfolgt sind. Demnach wäre eine Verlegung mit vertretbarem Aufwand möglich. Unisono wurde eine Verlegung befürwortet, dies könnte das Forum Nord attraktiver machen und zu einer Aufwertung des Mikrozentrums beitragen. Zunächst wären ein Raumkonzept und eine Detailplanung erforderlich, die mit der Bürgerschaft diskutiert werden müssen. Man darf sich gleichzeitig Gedanken machen, wie die seitherigen Räume weitergenutzt werden können. Hierzu sollte das Jugendhaus, evtl. auch die Schulen und die Jugendfarm mit einbezogen werden.
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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