Nicht nur Wahlen standen bei der Versammlung auf der Tagesordnung, sondern auch die Diskussion über die Fronackerstraße. Sonja und Jörg Buchholz haben bei der Stadt den Antrag auf eine Bürgerbeteiligung gestellt. Dieses Instrument ist in Waiblingen in dieser Form neu und es ist das erste Mal, dass bei der Stadtverwaltung so ein Antrag eingegangen ist. Sonja Buchholz erzählte, dass sie während des Lockdowns oft zu Fuß unterwegs war und ihr der schlechte Zustand der Fronackerstraße aufgefallen ist. Meistens herrscht dort ein reines Verkehrschaos. Autofahrer können sich nicht gefahrlos bewegen und Fußgänger und Radfahrer sind in noch größerer Gefahr. Als sie damit in die Öffentlichkeit gegangen sind, hatten sie in kürzester Zeit 55 Unterschriften beisammen, obwohl der Antrag auf eine Bürgerbeteiligung nur von einer Person gestellt werden muss. Die Anwohner berichteten über Lärmbelästigungen und dem Schaufahren PS-starker Boliden.
Im Ghibellinensaal des Bürgerzentrums traf sich der SPD-Ortsverein zu seiner Jahreshauptversammlung am 9. Oktober 2020. Was ansonsten Freude über einen Mitgliederzuwachs ausgelöst hätte, war in diesem Jahr natürlich der Corona-Krise geschuldet. Nur im Waiblinger Bürgerzentrum konnten sich die Mitglieder mit dem nötigen Abstand treffen. In diesem Jahr wurde der Vorstand neu gewählt. Die Vorsitzende Agnes Gabriel hatte angekündigt, dass sie weitere zwei Jahre weiter machen will. Bei der Hauptversammlung konnte sie aber aus familiären Gründen nicht teilnehmen. Darum übernahm die stellvertretende Vorsitzende Christel Unger ihre Rolle.
Mit
Rechenschaftsbericht des Vorstands,
Kassenbericht,
Wahl des Vorstands
Wahl der Delegierten für den Kreisparteitag
Zudem eine intensive Diskussion zum Thema Fronackerstraße – siehe unten
Thema Bürgerbeteiligung Fronackerstraße
• Großer Teil möchte zuerst die Bürgerbeteiligung durchführen, bevor eine Planung für das Avia-Gelände stattfindet.
• Frage sollte erstmals lauten, wie sich die Fronackerstraße entwickeln soll und dann anhand davon die Planung für das Avia-Gelände entwerfen.
• Forum schaffen, Bündnis bilden
• zeitnah eine Dialog-Veranstaltung im Bürgerzentrum zu diesem Thema/Diskussion (November) — mehrheitliche Zustimmung
DANKE an Klaus Riedel für die Moderation
DANKE an das Bürgerzentrum für die freundliche Aufnahme
Foto: Jula Hutzmann
Seit mehreren Monaten wird unser Alltag von der Pandemie überschattet. Es zwingt uns in vielen Bereichen, unsere Verhaltensweisen anzupassen. Wir können nicht mehr wie gewohnt uneingeschränkt reisen, Freunde treffen, Kulturveranstaltungen besuchen oder ins Büro gehen. Die Einschnitte sind hart, aber notwendig.
Um einen möglichst normalen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten, gibt es an Schulen umfangreiche Hygienekonzepte, u.a. wird versucht, dass die Schüler so wenig Kontakt wie möglich zueinander haben, gelernt wird bei geöffneten Fenstern und zum Großteil gilt die Maskenpflicht im Unterricht. Und was ist vor und nach der Schule?
Es stehen die gleichen Kinder im öffentlichen Nahverkehr, sowohl in der S-Bahn als auch im Bus dicht gedrängt. Pendler und Schüler aus allen Ortschaften, Schulen und Klassen bunt gemischt. Dies führt leider leicht zu Unverständnis und Verdruss. Und u.a. zu einem unpopulären Ergebnis bei vielen Eltern: vermehrte Elterntaxis!
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
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