Da das Thema Nord-Ost-Ring (leider) immer noch aktuell ist, hier die immer noch aktuelle Stellungnahme unseres Fraktionsvorsitzenden vom Sommer 2020
GR-Sitzung 23.7.2020, TOP 3 (Landschaftsmodell Nord-Ost-Ring)
Herr Dr. Stihl, vielen Dank für die Vorstellung ihres Modells. Wir begrüßen, dass Sie die Initiative für eine solche Untersuchung ergriffen haben.
Das Modell verdeutlicht die ganze Dimension dieses Projekts, das trägt sicherlich auch zu einer Versachlichung der Diskussion bei.
Ihre Untersuchung enthält bemerkenswerte Aussagen. Es wird deutlich gemacht, dass nicht nur für den Individualverkehr, sondern auch für öffentliche Verkehrsverbindungen enormer Nachholbedarf besteht und dass der fortschreitenden Zerstörung der Landschaft Einhalt geboten werden muss.
Hier ein Zeitungsartikel aus der Fellbacher Zeitung vom 13. Oktober 2020.
https://www.spdwaiblingen.de/dl/2020-10-13-NOR-FZ-Nord-Ost-Ring_Disput_ueber_Tunnelvariante-1.pdf
Die SPD Waiblingen hat sich mehrfach gegen den Nord-Ost-Ring ausgesprochen.
Die Fronackerstraße als eine wichtige Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Bahnhof hat in den vergangenen Jahren deutlich an Attraktivität verloren. Anwohner beklagen sich bereits seit Wochen über Autofahrer, die zu schnell fahren, die abends und nachts lärmend durch die Straße brausen oder Fußgänger fühlen sich durch die auf den Fußgängerwegen sich ausbreitenden gastronomischen Betriebe behindert.
Nicht nur Wahlen standen bei der Versammlung auf der Tagesordnung, sondern auch die Diskussion über die Fronackerstraße. Sonja und Jörg Buchholz haben bei der Stadt den Antrag auf eine Bürgerbeteiligung gestellt. Dieses Instrument ist in Waiblingen in dieser Form neu und es ist das erste Mal, dass bei der Stadtverwaltung so ein Antrag eingegangen ist. Sonja Buchholz erzählte, dass sie während des Lockdowns oft zu Fuß unterwegs war und ihr der schlechte Zustand der Fronackerstraße aufgefallen ist. Meistens herrscht dort ein reines Verkehrschaos. Autofahrer können sich nicht gefahrlos bewegen und Fußgänger und Radfahrer sind in noch größerer Gefahr. Als sie damit in die Öffentlichkeit gegangen sind, hatten sie in kürzester Zeit 55 Unterschriften beisammen, obwohl der Antrag auf eine Bürgerbeteiligung nur von einer Person gestellt werden muss. Die Anwohner berichteten über Lärmbelästigungen und dem Schaufahren PS-starker Boliden.
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