Gemeinderatsfraktion
Stellungnahme der SPD-Fraktion im Waiblinger Gemeinderat
Ziel der SPD-Fraktion ist es, das Baugrundstück am Nordostrand der Korber Höhe im Bereich des Blockheizkraftwerks zeitnah im Rahmen des bestehenden Baurechts zu vermarkten und einer Bebauung zuzuführen.
Das Konzept eines „Grünen Hochhauses“ sehen wir als Chance, diesem Projekt mit seiner nicht ganz unproblematischen Lage eine besondere Note und damit eine bessere Realisierungschance zu geben.
Uns ist bewusst, dass das Projekt „Grünes Hochhaus“ ein in Deutschland einmaliges Experiment ist. Wir haben daher von Anfang an auf einer gärtnerisch-wissenschaftlichen Begleitung bestanden. Wir wollen die Planungsvorgaben so gestalten, dass eine dauerhafte Begrünung funktionsfähig erscheint. Letztendlich wird es Aufgabe der künftigen Eigentümergemeinschaft sein, das Experiment langfristig zum Erfolg zu führen.
Nachdem Pfleiderer seine Bewerbung zurückgezogen hat, liegt jetzt noch das Angebot der GWG-Gruppe vor, das nach der letzten Beurteilung am ehesten die Chance für ein dauerhaft funktionsfähiges begrüntes Gebäude bietet. Für die SPD-Fraktion waren das die ausschlaggebenden Gründe für die Auswahl, die zweitbeste Löschung für ein begrüntes Gebäude wäre für uns ohnehin nicht in Frage gekommen.
Stellungnahme der SPD im Waiblinger Gemeiderat
Wir wollen die Realisierung des Bike-Towers.
Das ist für Waiblingen ein einmaliges Leuchtturmprojekt. Waiblingen übernimmt damit eine Vorreiterrolle für die Förderung des Radverkehrs im Alltag.
Die derzeit möglichen Fördermittel sollten wir nicht ungenutzt lassen.
Der bisher vorgesehene bzw. favorisierte Standort auf dem Bahnhofsgelände nördlich der E-bike-Station bietet sich geradezu an. Er schafft für die Radfahrer eine attraktive Anfahrmöglichkeit bis in unmittelbare Nähe zu den Bahnsteigen und befindet sich damit dort, wo der parkende Radfahrerverkehr bereits jetzt abgewickelt wird.
Andere Standorte wie z.B. auf dem Dreieck westlich hinter dem Bahnhof, auf dem Lidl-Parkplatz oder im Bereich des Parkhauses Innere Weidach sind weitaus weniger geeignet und für die Radler umständlicher und unattraktiver.
Da der Bike-Tower anfahrbar und funktionsfähig in den Standort eingepasst werden muss, bietet sich auch eine Umgestaltung des gesamten Bahnhofsvorplatzes im Bereich des bisherigen Parkplatzes an
Bei den Anträgen zum Haushaltsjahr 2017 wurde auch der Antrag gestellt, dass es untersucht werden soll, wie durch eine Umorganisation der bestehenden Buslinien 209 (Waiblingen – Korb) und 210 (Korb – Klinikum Winnenden) eine durchgehende Busverbindung von Waiblingen zum Rems-Murr Klinikum geschaffen werden kann. Bis jetzt ist diese so vorhanden, dass man in Korb bis zu 20 Minuten Wartezeit hat, bis man weiterfahren kann. Da durch diese Regelung ja die Stadtgrenze verlassen wird, ist dafür der Landkreis zuständig. Der Antrag wurde mehrheitlich beschlossen, die Stadtverwaltung erhielt den Auftrag, diesen an den Kreis weiterzugeben. Leider wurde bis heute kein Ergebnis dazu bekannt. Es müsste meines Erachtens doch ohne größere Kosten möglich sein, dies zu verwirklichen. Ich verspreche Ihnen, dass ich in dieser Frage am Ball bleiben werde.
Eigentlich war die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes samt Errichtung eines Bike-Towers für ca. 120 Fahrräder eine beschlossene Sache im Waiblinger Gemeinderat. Durch einen interfraktionellen Antrag der FDP, DFB und CDU Fraktionen wurde dieser Beschluss aber gekippt und nur mit Mühe konnte man sich darauf verständigen, dass diese Streichung den Bike-Tower nicht betreffen soll.
Aus meiner Sicht haben wir für Waiblingen nun die Chance verpasst, neu ankommenden Besuchern im Bahnhofsumfeld einen schöneren Anblick von Waiblingen zu bieten als bisher. Ist doch das Gelände im Bahnhof und Umfeld alles andere als einladend und vorzeigbar…
Im Jahre 1991 wurde ein städtebaulicher Wettbewerb für die Abrundung der Korber Höhe ausgelobt. Wesentlicher Teil des Siegerentwurfs war ein Wohnhochhaus an der Nord-Ost Ecke des Gebietes. Gebaut wurde es allerdings bis heute noch nicht. Das negative Image von Hochhäusern und die hohen Baukosten mögen die Gründe dafür gewesen sein. Außerdem war Wohnungsbau über viele Jahre nicht das vordringlichste Problem von Städten und Gemeinden. Nun haben sich die Zeiten geändert. Die Schaffung von Wohnraum ist das Thema in der Kommunal-, Landes- und Bundespolitik. Händeringend werden Flächen gesucht, auf denen Wohnungen gebaut werden können.
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