Gemeinderatsfraktion
Habe ich da was nicht bekommen? Die WKZ titelte am 14. Juli „Diskussion um Ortsvorsteher entbrannt“ und weiter im Text steht: „Es ist Zeit, die Diskussion über die Rolle der Ortsvorsteher zu führen, meint die Mehrheit der Sprecher im Gemeinderat.“ Ich habe allerdings noch nichts davon bemerkt, dass wir „mitten in der Diskussion“ sind.
Die SPD-Fraktion hat versucht, mit dem Baugebiet Karlstraße neue Wege zu gehen. Gemeinschaftliches Bauen durch interessierte Bürger, auch als Versuch, dem Trend zur Hochpreisigkeit entgegenzuwirken.
Bau- und Sanierungswillige klagen über zähe Abläufe auf dem Bauamt. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden. Zügige und unbürokratische Beratung, Hilfe und Genehmigungsverfahren sind unverzichtbar für private und gewerbliche Bauherren.
Eine interessante Entwicklung kann man derzeit im Zusammenhang mit dem Baugebiet Karlstraße beobachten. Eine Gruppe von Waiblinger Bürgern hat sich zusammengefunden, um auf diesem Areal in Eigenregie ein Wohngebiet zu entwickeln und zu bebauen. Mit diesem Engagement zeigen die beteiligten Bürger, wie sehr sie sich mit dem Standort Waiblingen identifizieren. Schließlich muss man eine ganze Menge Zeit und Geld vorinvestieren, um überhaupt zum Zuge zu kommen.
Der Gemeinderat hat beschlossen, dass das zur Bebauung anstehende Gelände der ehemaligen Volkshochschule an der Karlstraße nicht nur gewerblichen Bauträgern angeboten werden soll, sondern auch private Baugruppen eine Chance erhalten sollen.
Wir veröffentlichen die Stellungnahme der SPD-Fraktion zur Entwicklung des Baugebiets Karlstraße und freuen uns auf Ihre Rückmeldungen.
Ich freue mich, dass an der Gemeinderatssitzung am 7. Mai die Sanierung des Neustädter Hallenbades beschlossen wurde. Jedoch finde ich es auch wichtig und richtig, dass in der Sitzung noch einmal auf die daraus resultierenden Folgekosten hingewiesen wurde. Denn darüber sollte man sich immer im Klaren sein, die Waiblinger Bäder werden nicht wirtschaftlich betrieben werden können. Genauso wenig wie es erstrebenswert ist, einen Kindergarten oder eine Schule nur unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit zu betreiben. Man muss bei der Betrachtung der Kosten eines Bads, vorrangig den sozialen Nutzen für die Stadt sehen. Die Kinder haben eine ausreichende Möglichkeit schwimmen zu lernen und Vereine bekommen genügend Trainingszeiten, in welchen sie wertvolle Arbeit leisten.
15.09.2026, 19:00 Uhr - 22:00 Uhr Jahreshauptversammlung
28.11.2026, 14:00 Uhr - 17:00 Uhr Jahresabschluss mit Jubilarsehrung 2026
vorwärts - Zeitung der deutschen Sozialdemokratie seit 1876
| Besucher: | 113927 |
| Heute: | 272 |
| Online: | 1 |